Vallerand riss für den EHC das Steuer herum

12.03.2019 • 21:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lustenau-Kapitän Max Wilfan hat abgestaubt, jubelt über seinen Treffer zum 5:3 gegen den HC Gröden.HArtinger
Lustenau-Kapitän Max Wilfan hat abgestaubt, jubelt über seinen Treffer zum 5:3 gegen den HC Gröden.HArtinger

6:3-Sieg über Gröden, VEU verlor gegen Cortina 2:4.

Lustenau, Feldkirch Es ist Play-off-Zeit. Das spürten die Vorarlberger Teilnehmer gleich in Runde eins des Pre-Play-offs der Alps Hockey League. Der EHC Alge Elastic Lustenau konnte dank eines blendend aufgelegten Marc-Olivier Vallerand gegen den HC Gröden das Steuer noch herumreißen und nach einem 1:3-Rückstand die Partie noch mit 6:3 für sich entscheiden. Die VEU Feldkirch verlor gegen Cortina mit 2:4, kämpft am Donnerstag auf italienischem Eis gegen das frühe Aus.

Der EHC konnte lange Zeit nicht an die starke Leistung beim 5:3-Sieg gegen Pustertal am Samstag anschließen. Es dauerte 35 Minuten, bis die Mannen von Christian Weber in der Partie angekommen waren. Mit großen kämpferischen Momenten verschaffte sich Gröden Vorteile, zwangen den Hausherrn mit aggressivem Spiel zu vielen Fehlern. Andreas Vinatzer nutzte eine Unaufmerksamkeit früh zum 1:0 (4.), ein Kunstfehler von Gröden-Goalie Misa Pietilä ermöglichte Vallerand den schnellen Ausgleich zum 1:1 (6.). Ivan Demetz (19.) und Gabriel Vinatzer (32.) ließen den Außenseiter mit zwei Toren auf eine Überraschung hoffen.

Ein Doppelschlag

Ein Doppelschlag von Vallerrand (36./38.) innerhalb von 135 Sekunden stellte nach zwei Spielabschnitten aber den 3:3-Gleichstand her. Im Schlussdrittel war der EHC dann Herr der Lage, schaltete einen Gang höher und war auch im Abschluss erfolgreich: Philip Putnik erzielte in Überzahl das 4:3 (46.), Max Wilfan erhöhte auf 5:3 (50.). Und Putnik, an fünf der sechs Tore beteiligt, stellte mit einem Treffer ins leere Gröden-Gehäuse den 6:3-Endstand her.

Viele Strafen nahmen der Partie in Feldkirch den Rythmus. Die VEU legte durch Dylan Stanley (7.) im Powerplay vor, Riccardo Lacedelli (9.) und Luca Barnabo (22,) drehten das Spiel, das auch von dem einen oder anderen kuriosen Tor geprägt war. das Spiel nahm im Mitteldrittel an Fahrt auf, Christian Jennes gelang der Ausgleich zum 2:2 (32.). In Überzahl brachte Lacedelli mit dem 3:2 (52.) die Italiener auf Siegkurs, ein Empty-Net-Treffer von Francesco Adami besiegelte die 2:4-Niederlage der VEU.„ Wir haben eine Strafe zu viel genommen, das hat Cortina zur Führung genützt“, meinte Trainer Nik Zupancic „Aber in der Serie braucht man zwei Siege, um weiterzukommen.“ do-ko