Wolff sieht sich in der Rolle des Herausforderers

Sport / 13.03.2019 • 18:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Mercedes-Boss sieht die Vorteile bei Ferrari.

Melbourne Weltmeister Mercedes ist vor dem Formel-1-Saisonstart in Australien „von der Favoritenrolle in die Challenger-Rolle gerückt“. So brachte Motorsportchef Toto Wolff den Status quo bei den „Silberpfeilen“ auf den Punkt. Der Wiener erwartet Ferrari in Melbourne ganz vorne und eine weitere Aufholjagd seiner Truppe.

Wolff gab sich vor dem Flug nach Australien kleinlaut. „Angesichts der Eindrücke aus Barcelona erwartet uns in Melbourne ein harter Kampf“, sagte der Teamchef. „Wenn man sich die Testergebnisse über die acht Tage anschaut, haben wir es am letzten Tag auf den Punkt gebracht mit einer schnellen Runde, aber auf den Rennsimulationen war es nicht ganz so stark.“

Vor allem habe Ferrari „ein Auto auf die Strecke gestellt, das vom ersten Tag an gut funktioniert hat. Der Sebastian (Vettel; Anm.) hat gesagt, das Auto fährt dorthin, wo ich es hin haben will. Bei uns war es die ersten sechs, sieben Tage zickig“, verriet Wolff. Ferrari habe über eine volle Renndistanz einen Vorteil, prognostizierte Wolff. „Aber das ist nichts, das neu für uns ist. Das haben wir in den letzten Jahren schon gehabt, dass wir das Auto zuerst verstehen und dann hintunen müssen.“

Formel 1

GrandPrix von Australien, Melbourne

Freitag

1. freies Training 2.00 Uhr

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3. freies Training 4.00 Uhr

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Grand-Prix von Australien 6.10 Uhr

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