Für Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle geht es um den Weltcup

Sport / 14.03.2019 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alessandro Hämmerle muss am Ende der Saison zu Hochform  auflaufen, in Veysonnaz geht es um die Kristallkugel im Snowboardcross.    APA
Alessandro Hämmerle muss am Ende der Saison zu Hochform auflaufen, in Veysonnaz geht es um die Kristallkugel im Snowboardcross. APA

Snowboard-Showdown in Veysonnaz.

Veysonnaz Alessandro Hämmerle kämpft beim Weltcup-Finale der Snowboardcrosser in Veysonnaz um den Weltcup. Der 25-Jährige hat sich mit seinem Sieg vor zwei Wochen in Baqueira Beret (Esp) in der Disziplinenwertung mit 1640 Punkten auf Platz zwei katapultiert, der Rückstand des Montafoners auf den führenden Deutschen Martin Nörl (1830) beträgt lediglich 190 Punkte. Dahinter lauern mit geringen Abständen Omar Visintin (Ita/1535), Alex Pullin (Aus/1440), Emanuel Perathoner (ITA/1378,20), Paul Berg (Ger/1268,20) und Jake Vedder (USA/1260) auf ihre Chance.

Ein gutes Pflaster

„Baqueira Beret war ein Traumrennen für mich, dort ist mir alles aufgegangen. Die Form passt, das Material funktioniert auch, ich bin also gerüstet“, sagte „Izzy“ Hämmerle, der in Veysonnaz schon viermal Dritter (dreimal im Einzel, einmal im Team) gewesen war und vor zwei Jahren zusammen mit Landsmann Markus Schairer einen Teambewerb gewonnen hat. „Ich habe mich in Veysonnaz immer recht wohl gefühlt, aber was in der Vergangenheit war, das zählt für das Wochenende nichts mehr. Noch dazu, wo in diesem Jahr die Highspeed-Passage nach dem Start durch eine Kurvenkombination etwas entschärft wurde“, ergänzte Hämmerle, der in den vergangenen drei Saisonen im SBX-Weltcup jeweils in den Top Drei gelandet war: 2015/16 und 2017/18 jeweils Zweiter, 2016/17 wurde er Dritter.

Da beim letzten Saisonrennen keine Qualifikation gefahren wird und die Heats nach dem Weltcup-Stand zusammengestellt werden, kennt Hämmerle bereits seine Auftaktgegner. Der Montafoner trifft im Achtelfinale auf den Kanadier Kevin Hill, US-Routinier Nate Holland und seinen ÖSV-Teamkollegen Julian Lüftner.

„Einfach genießen“

Hanno Douschan, der nach dieser Saison seine Karriere beendet, bekommt es in seinem letzten Weltcup-Rennen in der Startrunde mit Visintin, Senna Leith (USA) und Anton Lindfors (Fin) zu tun. „Ich werde das Rennfeeling noch einmal so richtig genießen“, meinte Douschan. Bei den Damen (ohne Österreicherin) halten die Amerikanerin Lindsey Jacobellis und die Tschechin Eva Samkova bei jeweils 3400 Punkten. Wer beim Weltcup-Showdown die Nase vorne hat, gewinnt auch die kleine Kristallkugel.