EHC denkt an Revanche, VEU leckt Wunden

15.03.2019 • 21:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Torhüter Mathieu Corbeil ist nicht nur der große Rückhalt des EHC Lustenau, er weiß seine Fans auch zu unterhalten.ko
Torhüter Mathieu Corbeil ist nicht nur der große Rückhalt des EHC Lustenau, er weiß seine Fans auch zu unterhalten.ko

Lustenau trifft im Play-off-Viertelfinale auf die Salzburg Juniors.

Lustenau, Feldkirch Der EHC Alge Elastic Lustenau trifft im Viertelfinale der Alps Hockey League auf die Juniors aus Salzburg. Die Jungbullen, nach dem Grunddurchgang auf Rang drei, durften beim Play-off-Pick ihren Gegner auswählen. Das Salzburger Farmteam traf bereits im Finalturnier um den österreichischen Meistertitel im Rahmen der Alps Hockey League auf die Mannschaft von Max Wilfan und Co. Präsident Herbert Oberscheider bekam damit sein Wunschlos: „Ich habe im Vorfeld in Salzburg deponiert, dass man uns zieht. Wir haben noch eine Rechnung offen.“

Im Duell um den nationalen Titel behielten die Mozartstädter dank eines 5:1 in der Rheinhalle die Oberhand, der EHC ging aber in drei der vier Duelle als Sieger vom Eis (4:2, 4:3 n.V., 3:2 n.V.). Oberscheider: „Wir haben Chancen. Salzburg hat viel Energie, wir müssen clever auftreten.“

Ausgerechnet, als die VEU Feldkirch nach langer Zeit wieder in Bestbesetzung auflaufen konnte, ging nichts mehr. Die Niederlagen in Pre-Play-off gegen Cortina (2:4, 1:4) bedeuteten schon vor dem Viertelfinale Endstation in der Meisterschaft. „Wir haben Anfang Saison unser Potenzial durchaus ausgenützt, trotz aller Verletzungssorgen“, so Manager Michael Lampert. „Wir sind dann aber im Jänner eingebrochen, hatten Spiele, die uns viel Energie gekostet haben.“ Sechs der sieben Partien gingen im ersten Monat des Jahres verloren.

Coach Nik Zupancic soll nicht alle Schlüsselspieler auf seiner Seite gehabt haben. „Ein Problem zwischen der Mannschaft und dem Trainer habe ich nicht gesehen. Wir hatten einen guten Mix aus jungen und alten Spielern, die Routiniers hätten mehr Verantwortung übernehmen müssen“, sagt Lampert. „Wir haben gegen Cortina in zwei Spielen nur zwei Tore gemacht. Aber es wäre fatal zu sagen, dass unser Team nur aus der Toplinie mit Stanley, Soudek und Jennes bestehen würde. Ohne auf jemand zu zeigen: Es waren viele nicht in Topform.“ Die Aufarbeitung beginnt nächste Woche, mit mehreren Spielern gäbe es mündliche Vereinbarungen für die nächste Saison.

Parallel laufen weiter die Vorbereitungen für die EBEL-Aufnahme. Lampert: „Ich denke, bis Ende Monat muss eine Entscheidung her. Wir werden demnächst unsere Unterlagen abliefern, dann schauen wir, was noch zu erledigen ist.“ VN-ko

Eishockey

Alps Hockey League

Viertelfinale  Best-of-seven

HC Pustertal (1) – S.G. Cortina (10) 

HK Olimpija Ljubljana (2) – Rittner Buam (5)

RB Hockey Juniors (3) – EHC Lustenau (6)

Asiago Hockey (4) – HDD Jesenice (8)

Spieltermine: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag