Frankfurt feiert magische Nacht

Sport / 14.03.2019 • 23:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Frankfurts Luka Jovic erzielte den frühen Führungstreffer und somit das Siegtor.ap
Frankfurts Luka Jovic erzielte den frühen Führungstreffer und somit das Siegtor.ap

Hütter-Elf darf nach 1:0 über Inter vom EL-Titel träumen.

Mailand Favoritenschreck Eintracht Frankfurt hat die nächste magische Europa-Nacht gefeiert und darf ernsthaft auf den zweiten internationalen Titel nach 1980 hoffen. Die Hütter-Elf gewann im EL-Achtelfinale auf beeindruckende Art und Weise mit 1:0 bei Inter Mailand und steht damit international erstmals seit 24 Jahren wieder in der Runde der letzten Acht. Das Team des in Mailand gesperrten Trainers Adi Hütter ist nach dem CL-Aus von Meister FC Bayern der letzte deutsche Vertreter im Europapokal.

Angst vor Inter? Nicht bei der Eintracht. Die Hessen legten, betreut von Hütter-Assistent Christian Peitinger und unterstützt von der Europa-League-Auswärtsrekord-Kulisse von rund 15.000 Fans im Oberrang des Giuseppe-Meazza-Stadions, offensiv im Stile eines Heimteams los. Der nach seinem Flaschentritt im Hinspiel gesperrte Hütter musste sich auf der Tribüne auf seinem Sitz eine Reihe über Sportvorstand Fredi Bobic und Ex-Stürmer Axel Kruse keine Sorgen machen. Inter hatte wenig anzubieten. Immer mal wieder flogen lange Pässe Richtung Eintracht-Tor, gefährlich wirkte das nicht. Vielmehr war sogar das 2:0 war möglich. Doch die offensiv starke Eintracht vergab einige hochkarätige Chancen.