Kurzarbeit beim ÖSV-Team

15.03.2019 • 18:43 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Schweizer sind aktuell im Teambewerb unschlagbar: Daniel Yule, Wendy Holdener, Ramon Zenhaeusern, Aline Danioth und Sandro Simonet.gepa
Die Schweizer sind aktuell im Teambewerb unschlagbar: Daniel Yule, Wendy Holdener, Ramon Zenhaeusern, Aline Danioth und Sandro Simonet.gepa

bewerb passen.

Soldeu Kanadas Skiteam hat sich im einzigen Achtelfinalduell gegen Gastgeber Andorra (3:1) warmgefahren und Österreich im Viertelfinale des Teambewerbs in Soldeu mit 4:0 rausgeworfen. Die ÖSV-Equipe wurde damit nur Fünfter. Den Sieg holte sich Olympiasieger und Weltmeister Schweiz im große Finale gegen Norwegen, Dritter wurde Deutschland.

Beim Weltcupfinale war Österreich in einem Teambewerb zuletzt 2015 in Meribel als Dritter auf dem Podest. 2016 in St. Moritz und 2017 in Aspen war man jeweils Fünfter, 2018 in Aare Vierter. In Soldeu war das Spektakel für das rot-weiß-rote Team bei herrlichem Wetter und Temperaturen im zweistelligen Plusbereich in der Besetzung Katharina Truppe, Katharina Huber, Michael Matt und Marc Digruber in weniger als vier Minuten kurz nach zwölf Uhr vorüber. „Freitagmittag ist Schluss, wir haben schon die Karfreitagsregelung“, versuchte es Sportdirektor Hans Pum mit einem Scherz. Um gleich wieder zu den Fakten zu kommen. „Natürlich wollen wir gewinnen. Aber wir gewinnen zum 30. Mal in Folge den Nationencup, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. So lange sind viele Läufer überhaupt noch nicht auf der Welt“, hatte er das Positive im Blick.

Liensberger musste passen

Huber kam für Katharina Liensberger zum Einsatz, diese hat Probleme mit den Rücken. Es sei ihr eingeschossen, teilte der ÖSV mit. Man versuche, sie für das Wochenende fit zu bekommen. „Es war überraschend, dass ich fahren durfte. Ich habe mich gefreut und das Ziel war das Weiterkommen. Aber im Parallelrennen kann alles passieren“, erklärte Huber, die Erin Mielzynski um 0,50 Sekunden unterlag.

„Überrascht“ vom schnellen Ausgang war auch Matt, aber es sei eh schon 0:3 gestanden, was er am Start aber nicht mitbekommen habe. „Natürlich wollte ich meine Runde schon gewinnen“, sagte er nach dem Einfädler im Run gegen Benjamin Thomsen.

Ski alpin

Teambewerb Soldeu  9 Mannschaften, Bewerb zählt zu den Nationenwertungen

Endklassement: 1. Schweiz, 2. Norwegen, 3. Deutschland, 4. Kanada, 5. Österreich, Frankreich, Italien, Schweden, 9. Andorra

Finale

Schweiz – Norwegen 2:2 (0,37 Sek. für Schweiz). Aline Danioth – Thea Louise Stjernesund (-0,90) 0:1, Ramon Zenhäusern – Leif Kristian Nestvold Haugen (-0,85) 0:2, Wendy Holdener – Mina Fürst Holtmann (+0,48) 1:2, Daniel Yule – Sebastian Foss-Solevaag (+0,39) 2:2

Um Platz 3

Deutschland – Kanada 3:2. Christina Geiger – Erin Mielzysnki (0,00) 1:1, Fabian Himmelsbach – Benjamin Thomsen (+1,48) 2:1, Lena Dürr – Laurence St-Germain (-0,28) 2:2, Anton Tremmel – Trevor Philp (+0,40) 3:2

Semifinale

Norwegen – Kanada 3:1. Holtmann – Mielzynski (-0,12) 0:1, Foss-Solevaag – Thomsen (+2,18) 1:1, Stjermesund – St-Germain (out) 2:1, Nestvold-Haugen – Philip (+0,05) 3:1

Schweiz – Deutschland 3:1. Danioth – Dürr (-0,40) 0:1, Zenhäusern – Tremmel (+0,46) 1:1, Holdener – Geiger (+0,04) 2:1, Yule – Himmelsbach (+0,10) 3:1

Viertelfinale

Kanada – Österreich 4:0. St-Germain – Katharina Truppe (+0,18 Sek.) 1:0, Philp – Marc Digruber (+0,14) 2:0, Mielzynski – Katharina Huber (+0,50) 3:0, Thomsen – Michael Matt (eingefädelt) 4:0

Norwegen – Frankreich 2:2 (-0,34 für Norwegen), Deutschland – Italien 4:0, Schweiz – Schweden 2:2 (-0,45 für Schweiz)

Achtelfinale Kanada – Andorra 3:1