Lions wollen Erfolgsrythmus bis zum Halbfinale durchziehen

Sport / 16.03.2019 • 12:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Javier Medori und die Lions wollen mit Heimrecht in der Viertelfinalserie vorlegen. VN/Sams
Javier Medori und die Lions wollen mit Heimrecht in der Viertelfinalserie vorlegen. VN/Sams

Dornbirner Basketballer starten mit Heimvorteil in die Best-of-thrre-Viertelfinalserie gegen St. Pölten.

Dornbirn Nach dem erfolgreichsten ersten Saisonabschnitt und der Ligabestmarke von 2003 erzielten Punkten starten die Raiffeisen Dornbirn Lions mit breiter Brust in die K.-o.-Durchgang der zweiten Basketball-Bundesliga. Nach 15 Siegen und sieben Niederlage und Platz vier in der Tabelle wollen die Löwen am Samstag (18.30 Uhr, Messeballsporthalle) nach der souveränen Pflichterfüllung auch beim Kürprogramm glänzen und im ersten Duell der Best-of-three-Viertelfinale gegen St. Pölten die Rangordnung bestätigen. Für Lions-Cheftrainer Borja San Miguel ist der Heimvorteil im ersten und möglichen dritten Spiel ein nicht unwesentlicher Vorteil, aus dem man aber keine Garantie ableiten sollte. „Solche Play-off-Duelle haben eine große emotionalen Bedeutung, weil es darum geht, das vorzeitige Saisonende abzuwenden. Doch man darf sich von diesen Gedanken nicht verrückt machen lassen und muss sich seiner Stärken besinnen. Wir haben uns die Top-4-Platzierung und die damit verbundende Ausgangslage hart erkämpft und redlich verdient. Jetzt gilt es weite fokussiert zu bleiben. Erklärtes Ziel ist das Erreichen des Halbfinales – und dafür müssen wir die Hürde St. Pölten überspringen.“

Der Einsatz von Lions-Spielmacher Ander Arruti in der Viertelfinalserie ist wegen einer Sehnenverletzung am Fuß fraglich. VN/Lerch
Der Einsatz von Lions-Spielmacher Ander Arruti in der Viertelfinalserie ist wegen einer Sehnenverletzung am Fuß fraglich. VN/Lerch

Ander Arruti und Luka Kevic weiter fraglich

Die Euphorie bei den Lions wäre sicher noch größen, würde nicht hinter dem Einsatz von Spielmacher Ander Arruti weiter ein großes Fragezeichen stehen. Die Entscheidung, ob der Denker und Lenker nach seinem Peroneus-Split-Syndroms (Längsriss der Sehne zwischen Knöchel und Wade) auflaufen kann, oder so wie in den letzten drei Partien pausieren muss, soll vor Spielbeginn fallen. Ebenfalls fraglich aufgrund einer Bänderzerrung am Sprungelenk ist Luka Kevric, dafür stehen Dominik Jussel und Harun Buljabasic wieder zur Verfügung.