Wintersport Langlaufen, Skifliegen, Skispringen, Biathlon, Ski Freestyle

Sport / 17.03.2019 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Seriensiegerin

Falun Norwegens Langlauf-Star Therese Johaug ist im Weltcup weiterhin nicht zu schlagen. Die 30-Jährige siegte in Falun über zehn Kilometer Skating und holte sich damit im zehnten Langstreckenrennen in diesem Winter ihren zehnten Sieg. Bei den Herren wahrte der Russe Alexander Bolschunow mit dem Erfolg im 15-Kilometer-Freistil-Rennen seine Chance auf den Sieg im Gesamtweltcup. Der 22-Jährige setzte sich in Schweden vor den Norwegern Martin Johnsrud Sundby und Didrik Tönseth durch. Bolschunows Rivale um den Gesamtweltcup, der Norweger Johannes Kläbo, belegte nur Rang 19.

2,9 Punkte fehlten

Vikersund Stefan Kraft hat im 16. und letzten Sprung den Gesamtsieg in der norwegischen Raw-Air-Serie verpasst. Der Gewinner der Premiere 2017 musste dem Japaner Ryoyu Kobayashi nach dem abschließenden Skifliegen in Vikersund um 2,9 Punkte oder weniger als drei Meter den Vortritt lassen. In der vom Slowenen Domen Prevc gewonnenen Tageswertung wurde Kraft hinter Kobayashi Dritter.

Rang sieben

Nischnij Tagil Eva Pinkelnig landete beim Weltcupspringen in Nischnij Tagil auf dem siebten Rang, direkt hinter Teamkollegin Chiara Hölzl. Der Sieg ging an die 29-jährige Deutsche Juliane Seyfarth, die sich vor der seit Samstag als Weltcup-Gesamtsiegerin feststehenden Norwegerin Maren Lundby durchsetzte.

Bronzemedaille

Östersund Im letzten Bewerb der Biathlon-WM in Östersund hat es doch noch mit einer Medaille für den ÖSV geklappt. Julian Eberhard (+23,3) sicherte sich im Massenstart-Rennen (15 km) hinter Dominik Windisch (ITA) und Antonin Guigonnat (FRA/+22,8 Sek.) Bronze, sein erstes Einzel-Edelmetall. Nach drei Fehlern im dritten Schießen war Eberhard nur 12., mit nur einem weiteren Fehler gelang ihm eine Aufholjagd. „Ich könnte nicht glücklicher sein“, sagte der Salzburger, der bei den Olympischen Spielen Sprint-Bronze um sieben Zehntelsekunden hinter Windisch verpasst hatte. „Ich bin froh über Bronze, das war eine Medaille für die ganze Mannschaft.“ Eberhard musste sich im Zielsprint Guigonnat geschlagen geben. Der 32-Jährige hielt aber im letzten Rennen dem Druck stand. „Es war wirklich ein harter Kampf, die letzte Woche war beinhart, wir haben alle um den Anschluss gekämpft.“

Sensationssieg

Quebec Der Salzburger Lukas Müllauer hat mit seinem Sieg im Big-Air-Weltcup in Quebec City österreichische Freeski-Geschichte geschrieben. Es war der erste Podestplatz für den ÖSV in dieser Disziplin. „Mir fehlen noch ein bisschen die Worte. Ich muss das Ganze erst realisieren“, erklärte Müllauer nach seinem unerwarteten Triumph in Kanada. „Ich freue mich wahnsinnig, dass ich meine Tricks endlich wie gewollt zeigen konnte“, sagte der Saalfeldener. Bisher hatte es der 21-Jährige im Weltcup nur einmal in die Top Ten geschafft.