Nur Platz fünf in Sebring, doch Porsche-Fahrer Kévin Estre behält die WM-Führung

Sport / 21.03.2019 • 13:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kévin Estre verlor beim Boxenstopp viel Zeit.Porsche
Kévin Estre verlor beim Boxenstopp viel Zeit.Porsche

Für den in Höchst lebenden Motorsportler lief es beim US-Rennen nicht nach Wunsch.

Sebring Nicht nach Wunsch lief es für den in Höchst lebenden Franzosen Kévin Estre beim sechsten Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) in Sebring (USA). In der GTE-Klasse holte sich der Porsche-Werksfahrer im Qualifying die beste Startposition, konnte diese aber im „1000 Meilen Rennen von Sebring“ nicht umsetzen. Bereits nach der ersten Stunde, in dem auf acht Stunden oder eben 1000 Meilen limitierten Rennen, fiel er mit seinem dänischen Partner Michael Christensen auf Platz drei zurück.

„Schade, es war klar mein Fehler, aber letztendlich ist es nicht das Ende der Welt.“

Kévin Estre, Motorsportler

Mit Kévin Estre am Steuer musste beim Boxenstopp schon mal ein Rücklicht getauscht werden, was zusätzlich Zeit kostete und dann kam noch ein Zwischenfall mit einem Aston Martin hinzu. Dafür kassierte er eine Durchfahrtsstrafe. „Nicht das Ende der Welt, aber trotzdem schade, es war klar mein Fehler“, lautete sein nüchternes Fazit. So war der Weg frei für das Schwesterauto mit dem Österreicher Richard Lietz und dem Italiener Gianmaria Bruni. Das Duo siegte in der GTE Pro Klasse und für Estre/Christensen waren Platz fünf und wichtige WM Punkte ein versöhnliches Ergebnis. In der WM liegt Kévin Estre mit 25 Punkten Vorsprung noch in Führung vor dem Niederösterreicher Lietz aus derselben Porsche-Familie. MNO