Dornbirner SV erhält drei Punkte am grünen Tisch

Sport / 27.03.2019 • 21:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hohenems Nach dem Nichtantreten von RW Rankweil und der Weigerung des Dornbirner SV, die Vorarlbergligapartie auf Kunstrasen zu spielen, hat nun der Straf- und Meldeausschuss (STRUMA) des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) ein erstes Urteil gefällt. Die Partie wurde mit 3:0 für die Haselstauder strafbeglaubigt und RW Ranweil bekam für das Nichtantreten bei einem Pflichtspiel eine Ordnungsstrafe von 500 Euro aufgebrummt. Laut STRUMA-Obmann darf ein Besitzer des Platzes laut den Durchführungsbestimmungen des VFV ein Spiel nicht ohne Grund absagen. Sobald ein Schiedsrichter das Spielfeld für bespielbar erklärt, ist dieser Entscheidung alles unterzuordnen.

RW Rankweil hat nun bis Freitag Zeit, in zweiter Instanz das Protestkomitee einzuschalten. Die Kosten dafür würden 200 Euro betragen. „Wir lassen uns die Möglichkeit offen. Viel schlimmer ist aber, dass wir jetzt keinen Schritt weiter sind. Das Problem kann bald wieder auftreten. Ich hatte mir deshalb ein anderes Urteil erhofft“, sagte RW-Obmann Klaus Beiter nach der Urteilsverkündung. „Uns schmerzen auch die Nicht-Einnahmen im Wirtschaftsbereich, haben wir doch mit rund 1000 Besuchern gerechnet.“ VN-tk