EHC schafft es ins siebte Spiel

Sport / 28.03.2019 • 23:08 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der EHC Lustenau gewann in der Rheinhalle auch das dritte Heimspiel in der Play-off-Serie gegen Salzburg, stellte in der Serie den Ausgleich her.Hartinger
Der EHC Lustenau gewann in der Rheinhalle auch das dritte Heimspiel in der Play-off-Serie gegen Salzburg, stellte in der Serie den Ausgleich her.Hartinger

Lustenau feiert im sechsten Play-off-Viertelfinale einen 4:2-Heimerfolg gegen Salzburg.

Lustenau Partie sieben muss entscheiden. Der EHC Lustenau erkämpfte sich mit einem 4:2-Heimsieg in der Rheinhalle gegen die Juniors aus Salzburg im Play-off-Viertelfinale ein Entscheidungsspiel. „Wir haben es drei Mal nicht nutzen können, jetzt versuchen wir es noch einmal“, freut sich EHC-Trainer Christian Weber auf den vierten Auftritt morgen in der Mozartstadt. Der Coach war mit dem kämpferischen Einsatz sehr zufrieden. Seine Mannschaft drehte im letzten Drittel einen 1:2-Rückstand in einen 4:2-Erfolg um. „Wir haben am Ende wieder viel Energie ins Spiel geworfen, der Sieg ist sicher nicht unverdient. Wir haben aber zu viele Strafen kassiert, im Mitteldrittel die Emotionen nicht in die richtige Richtung bekommen.“

Schnelle Führung

Webers Wunsch nach einer schnellen Führung erfüllte Chris D‘Alvise. Der Play-off-Topscorer, schon in der ersten Minute mit einer sehr guten Möglichkeiten präsent, schupfte die Scheibe nach einem Zuspiel von Stefan Hrdina am langen Eck zur 1:0-Führung (5.) ins Tor der Salzburger, es war sein achter Saisontreffer. Die Juniors, die sich wieder mehr Spielanteile und bis zum Spielende einen Torschussvorteil von 38:18 verschafften, konterten durch einen Distanzschuss von Lukas Schreier mit dem 1:1 (9.). Der EHC kompensierte den verletzungsbedingten Ausfall von Marc-Olivier Vallerand mit Doppelschichten der Routiniers, vor allem Martin Grabher Meier, D‘Alvise und Eetu-Ville Arkiomaa verrichteten Schwerarbeit. Weber: „Es haben alle richtig hart gekämpft, das braucht unser Spiel.“

Im Mitteldrittel schwächte sich Lustenau mit (zu) vielen Strafen, eine davon musste in doppelter Unterzahl überstanden werden. Paul Huber brachte seine Salzburger im Powerplay mit 2:1 (22.) in Führung. Bei einem Kräfteverhältnis von vier gegen vier auf dem Eis scheiterte David Slivnik in der 24. Minute zwei Mal an Torhüter Leevi Laakso. Thomas Auer (25.), D‘Alvise (28.), Philip Putnik (33.) fanden die nächsten Gelegenheiten für den Asugleich vor, auf der anderen Seite musste Mathieu Corbeil sein ganzes Können gegen Oliver Nordberg (34.) aufbieten.

Einen Gang zugelegt

Im Schlussdrittel legte Lustenau, wie fast immer in dieser Serie, einen Gang zu. Zuerst rettete aber Corbeil nochmals gegen Nordberg, dann waren die Gastgeber präsent. Philipp Winzig traf die Scheibe nicht perfekt, aber in Baseball-Manier übernimmt Jürgen Tschernutter den Puck direkt aus der Luft zum 2:2-Ausgleich (45.). D‘Alvise ist dann in Überzahl mit Treffer Nummer zwei an diesem Abend zum 3:2 (47.) erfolgreich. Der EHC verwaltete den Vorsprung mit viel Routine, Arkiomaa stellte in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Treffer den 4:2-Endstand her. do-ko

„Wir sind in der Lage, das siebte und entscheidende Spiel in Salzburg zu gewinnen.“

Eishockey

Alps Hockey League, Viertelfinale, 5. Runde  Serie Best-of-seven

EHC Alge Elastic Lustenau (6) – RB Hockey Juniors (3)  4:2 (1:1, 0:1, 3:0)

1816, SR Durchner, Lazzeri, M. Cristeli, Martin

Stand in der Serie: 3:3 (2:3, 4:3 n. V., 4:6, 4:2, 2:3, 4:2)

Torfolge: 5. 1:0 D‘Alvise, 9. 1:1 Schreier, 22. 1:2 Huber (5:4-Überzahl), 45. 2:2 Tschernutter (5:4), 47. 3:2 D‘Alvise (5:4), 59. 4:2 Arkiomaa (empty net)

Strafminuten: 22 bzw. 26

EHC Alge Elastic Lustenau: Corbeil; Slivnik, Auer, Winzig, Kreuter, Hrdina, Loibnegger; Grabher Meier, D‘Alvise, Arkiomaa, Putnik, Wilfan, Lins, Oberscheider, König, Myrrä, Kofler, Tschernutter, Koczera, Adam

RB Hockey Juniors: Laakso; Kokkila, Stapelfeldt, Schreier, Zündel, Schmitz, Meisaari, Frandl, Wirt; Huber, Varejcka, Nordberg, Klöckl, Witting, Wappis, Lobach, Zitz, Rebernig, Eckl, Predan, Wallenta

Rittner Buam (5) – Olimpija Ljubljana (2)  1:3 (0:2, 0:0, 1.1)

826, SR Mori, Strasser, Rigoni, Rinker

Laibach gewinnt die Serie 4:2 (0:3, 4:0, 2:6, 5:0, 1:4, 3:1)

Torfolge: 7. 0:1 Zorko (5:4), 9. 0:2 Pesut, 45. 1:2 Spinell, 50. 1:3 Svete (5:4)

Strafminuten: 20 bzw. 12

Am Samstag spielen

RB Hockey Juniors – EHC Alge Elastic Lustenau 19.15 Uhr