RW Rankweil protestiert gegen Strafverifizierung

Sport / 29.03.2019 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Protestkomitee muss sich nun mit dem Urteil auseinandersetzen.

Rankweil „Wir als Verein haben das Recht, unter gewissen Voraussetzungen ein Meisterschaftsspiel abzusagen.“ Die Worte von RW-Rankweil-Obmann Klaus Beiter sind ein klares Statement gegen das Urteil des Straf- und Meldeausschusses (STRUMA) des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV). Dieser hatte das Spiel zwischen Rankweil und dem Dornbirner SV mit 0:3 strafbeglaubigt, nachdem man am vergangenen Wochenende aufgrund der Platzsperre durch die Gemeinde beim Heimspiel in der Vorarlbergliga nicht angetreten war. „Wir fordern aus diesem Grunde eine Neuaustragung“, erklärt Beiter. Deshalb hat der Verein fristgerecht seinen Protest beim Verband eingereicht. Darum wird sich nun das Protestkomitee der Sache annehmen.

Probleme mit Gemeinde beheben

Laut Beiter, der bei RW für Sport und Finanzen zuständig ist, will man seitens des Vereins die ordentliche Hauptversammlung vom Herbst auf das Frühjahr legen. Grund dafür sind die aktuellen Probleme zwischen dem Fußballklub und der Gemeinde.

In den kommenden Wochen soll es Gespräche geben, wünscht sich der Verein – RW feiert 2020 sein 100-jähriges Bestehen – doch einen größeren Rückhalt durch die Verantwortlichen in der Gemeindestube. Der Zustand der Plätze, so Beiter, lasse Probleme wie zuletzt wiederkehren. Zumal man derzeit mit 25 Mannschaften in den verschiedenen Ligen im Land am Spielbetrieb teilnimmt. VN-tk