Geräteturnen boomt in den Schulen

Sport / 03.04.2019 • 22:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Siegerteams bei den Sportschulen: Elisa Lammer, Emma Nachbaur, Pia Lampert, Lara Mark, Laura-Sophie Bischof und Ceyda Suicmez (vorne v. l), Amelie Bernhard, Alma Flatz, Zübeyr Toraman, Lucas Pienz, Fabian Schneider, Daniela Hehle, Ella Huber und Aleksandar Jovic (sitzend v. l.), Johannes Fenkart, Luca Pöschl, Kim Gahan, Dominik Prugg, Leon Giesinger und Jonas Kubu (hinten v. l.). Reis

440 Mädchen und Burschen beim Turn-10-Landesfinale der Sport- und Regelschulen.

Hohenems, Wolfurt Das überarbeite Turn-10-Programm im Geräteturnen im Rahmen des Schulsports der 5. bis 8. Schulstufe hat seine Feuertaufe bestanden. Das bestätigten die Teilnehmerzahlen beim Landesfinale der Schulolympics in Hohenems: Die insgesamt 224 Burschen und Mädchen, aufgeteilt in je 16 Mannschaften bei den Mädchen und Burschen sowie acht Teams in der erstmals ausgetragenen Mixedklasse, lieferten beim Landesfinale der Sportschulen ein Feuerwerk an Topleistungen ab und stellten den hohen Stellenwert des Schulturnsports eindrucksvoll unter Beweis. Mit vier Goldenen und sechs Silbernen und Bronzenen war die Sportmittelschule Wolfurt die Nummer eins in der Medaillenbilanz. Die Talenteschmiede aus der Hofsteiggemeinde, die nicht zuletzt durch die 2018 eröffnete Mehrzweck-Geräteturnhalle, die modernste ihrer Art in Österreich, über perfekte Rahmenbedingungen verfügt, erreichte damit in allen zehn Kaegorien eine Top-3-Platzierung.

Das Siegerteam des BG Lustenau in der 4. Klasse (v. l.): Stella Leitner, Laura Geiger, Svenja Brunner, Franziska Mathis und Flora Bösch. Reis

Rang zwei in der Anzahl der Podestplätze belegte die SMS Hohenems-Markt mit vier ersten und je zwei zweiten und dritten Rängen. Dahinter folgen die SMS Nüziders mit fünf Medaillen (1/1/3) bzw. die SMS Satteins mit einem ersten und vier dritten Plätzen. Die SMS Bregenz-Schendlingen durfte sich bei der ersten Teilnahme an den Schuloympics über Gold und Bronze im erstmals durchgeführten Mixedbewerb freuen.

Das Siegerteam der MS Zwischenwasser in der 4. Klasse (v. l.): Tim Nesensohn, Justin Biedermann, Luca Marte, Liam Polz, Sebastian Entner und Niklas Schmidle. Reis

36 Teams aus neun verschieden Schulen

Bei den zuvor in der Wolfurter Hofsteighalle ausgetragenen Schulolympics der Regelschulen (Schulen ohne sportlichen Schwerpunkt) waren insgesamt 216 Mädchen und Burschen in 36 Mannschaften aus neun verschiedenen Schulen im Einsatz. Mit den drei Golden bei den Burschen von der zweiten bis zur vierten Klasse und Silber (1. Klasse) entschied die Mittelschule Zwischenwasser die Medaillenwertung für sich. Mit zwei Goldenen und einer Bronzenen belegte das Bundesgymnasium Lustenau den zweiten Rang, gefolgt von der Schule am See in Hard, die bei den Mädchen in der ersten und zweiten Klasse jeweils triumphierte. Mit insgesamt fünf Top-3-Plätzen, davon einem Sieg und vier zweiten Rängen war die Mittelschule Wolfurt die Nummer eins in der Anzahl an Medaillengewinnen. Komplettiert wird die Besteliste durch die vier Medaillen (1/2/1) des Bundesgymnasium Dornbirn und die jeweils dritten Plätze für die Mittelschule Höchst bzw. der Mittelschule Rankweil-Ost, jeweils bei den Mädchen.

Mit Abstand die meisten Teilnehmer

Eine mehr als zufriedene Bilanz nach den beiden Wettkämpfen zog Schulturn-Landesreferent Burkhard Reis: „Die Modizifizierungen und Anpassungen des Wettkampfprogramms haben sich ausgezahlt. Die Wichtigkeit des Turnsports an den Schulen wurde ein weiteres Mal verdeutlicht. Mindestens eben so groß ist die Freude darüber, dass wir mit großem Abstand das Bundesland mit den meisten Teilnehmern sind. Man kann zurecht behaupten, dass sich das Geräteturnen an Vorarlbergs Schulen einer großen Beliebheit erfreut.“

Die nächste, jeweils im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragene Schulolympics-Bundesmeisterschaft wird 2020 ausgetragen.