Lucas Barbosa fixiert in der Nachspielzeit den Sieg der Austria

Sport / 05.04.2019 • 23:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der in der 86. Minute für Ronivaldo eingewechselte Lucas Barbosa traf in der Nachspielzeit zum knappen 2:1-Sieg der Lustenauer Austria bei Liefering. Gepa
Der in der 86. Minute für Ronivaldo eingewechselte Lucas Barbosa traf in der Nachspielzeit zum knappen 2:1-Sieg der Lustenauer Austria bei Liefering. Gepa

Ronivaldo und Barbosa treffen beim 2:1-Sieg von Austria Lustenau bei Liefering.

Salzburg Fast schon wie einen Meistertitel feierte die Lustenauer Austria mit den rund 50 Anhängern den dritten Auswärtssieg in dieser Saison. Praktisch mit dem Schlusspfiff in der 95. Minute gelang Joker Lucas Barbosa mit einem sehenswerten Treffer aus spitzem Winkel das 2:1-Siegtor. Damit sorgte der Brasilianer doch noch für ein Happy End.
Es war ein Glücksgriff des Trainerstabs, der Lucas Barbosa in der 85. Minute eingewechselt hatte. Der quirlige Amoy Brown, kurz zuvor auf das Spielfeld beordert, leistete die ideale Vorarbeit. Der Jubel kannte keine Grenzen. Die neuen Vorstandsmitglieder der Austria, Stephan Muxel und Valentin Drexel, durften sich endlich riesig darüber freuen, dass der Knoten platzte. Es war ein richtiger Befreiungsschlag für die Grün-Weißen, der Abstand zu den Spitzenteams ist aber viel zu groß. „Endlich haben wir uns mit einer Topleistung auch mit drei Punkten in der Fremde belohnt. Die zwei Ausländer haben in der Schlussphase nochmals sehr viel Schwung in die Offensive gebracht“, war Austria Lustenaus Cotrainer Markus Rebernegg hochzufrieden. Die Austria machte sich das Leben selbst unnötig schwer: Ronivaldo (10./71.), Djuric (15.) und Waack (69.) vergaben sogenannte Hundertprozentige. Mit dem Erfolg in Salzburg rückt die Austria auf den fünften Tabellenplatz vor.

Gernot Plassnegger nicht auf der Bank

Schon vor dem Anpfiff gab es im Lager der Lustenauer eine Hiobsbotschaft. Coach Gernot Plassnegger fehlte krankheitsbedingt und wurde erstmals vom Trainergespann Markus Rebernegg und Thiago de Lima ersetzt. Nach anfänglichen Problemen kam der Motor der Grün-Weißen vor der traurigen Kulisse von 200 Zuschauern in Bewegung. Den Rückstand durch Karim Adeyemi machte Torgarantie Ronivaldo nach einer halben Stunde wieder wett (29.). Er verwandelte einen fälligen Strafstoß nach einem Foul an ihm bombensicher. Für den 30-jährigen Spieler war es schon das 17. Saisontor, damit baute die einzige Solospitze der Austria den Vorsprung in der Torschützenliste aus.

Übrigens ist Daniel Ernemann (43) seit drei Monaten neuer Teammanager der Jungbullen. 134 Meisterschaftsspiele schnürte der Deutsche die Schuhe für die Austria und hat nun eine neue Aufgabe gefunden. Er löst den Ex-Austrianer Manfred Pamminger ab, der die Funktion als Sportdirektor beim gestrigen Gegner der Austria in Liefering übernommen hat. VN-TK

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