Jokertore sichern der Austria Lustenau verdienten Heimsieg

Sport / 14.04.2019 • 13:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beste Stimmung auf den Rängen und am Ende Jubelgesänge von der Nordtribüne für die siegreiche Heimmannschaft. gepa
Beste Stimmung auf den Rängen und am Ende Jubelgesänge von der Nordtribüne für die siegreiche Heimmannschaft. gepa

Die Grün-Weißen feiern hochverdienten 2:0-Sieg über den Tabellendritten BW Linz.

Lustenau Die Austria hat absolut wieder in die Spur gefunden, sportlich und finanziell. Das zeigte sich auch beim 2:0-Heimsieg über BW Linz. Einen aber vermisst man weiter im Stadion: Hubert Nagel. „Ich wollte einfach ein wenig Abstand gewinnen“, sagte der Ex-Präsident, der Anfang Mai seinen 68. Geburtstag feiern wird. Dennoch ist er über den aktuellen Istzustand des Klubs hocherfreut und verspricht: „Man wird mich schon in naher Zukunft wieder vermehrt im Stadion antreffen.“

„Man wird mich in naher Zukunft wieder vermehrt im Stadion antreffen.“

Hubert Nagel, Ex-Präsident SC Austria Lustenau


Dann wird er auch wieder die Jubelstimmung auf der Nordtribüne miterleben. Noch lange nach dem Spiel feierten die Austria-Fans ihre Lieblinge. Jeder einzelne Spieler wurde auf dem Weg in die Kabine per Handschlag verabschiedet. Wie schon vor einer Woche gegen Liefering waren es erneut die Wechselspieler, die dem Spiel resultatsmäßig die Wende gaben. Getreu dem Motto: Einer für alle, alle für einen, egal, ob in der Startelf oder als Einwechselspieler. Mann des Spiels war Marcel Canadi mit einem Treffer und einem Assist. Der 21-jährige Offensivspieler saß aufgrund einer Oberschenkelblessur zuerst 56 Minuten auf der Ersatzbank. „Das war mit dem Coach so abgesprochen“, erzählte der Mittelfeldmann danach. Nach seiner Einwechslung aber spielte er groß auf: Nach tollem Pass von Alexander Ranacher sorgte er mit rechts für die Führung (66.), nur wenig später bediente er Lucas Barbosa und der 22-jährige Brasilianer sorgte mit seinem dritten Saisontor für die Entscheidung (71.).


„Das war schon ganz nach meinem Geschmack, aber wir können noch besser“, meinte danach ein zufriedener Gernot Plassnegger. Der Erfolg war jedenfalls hochverdient, bestimmten die Schützlinge des Steirers doch das Tempo und das Spielgeschehen. Allein die Chancenauswertung war nicht optimal, ansonsten wäre die Partie wohl schon vor der Pause entschieden gewesen, zumal Ronivaldo bei einem Stangenschuss Pech hatte (41.). VN-tk

Alle Details zum Spiel gibt es hier.