Doppelte Premiere

Sport / 15.04.2019 • 22:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Altach-Kapitän Philipp Netzer (im Bild links gegen Hartberg-Goalie Rene Swete und David Cancola) wurde in der Schlussphase vorsichtshalber ausgewechselt.gepa
Altach-Kapitän Philipp Netzer (im Bild links gegen Hartberg-Goalie Rene Swete und David Cancola) wurde in der Schlussphase vorsichtshalber ausgewechselt.gepa

Cashpoint Altach ließ in 90 Minuten keinen Schuss auf das eigene Tor zu.

Altach Sieben Punkte in drei Spielen tun richtig gut, aber noch warten „sieben Endspiele“ (Alex Pastoor). Deshalb zählen für den SCRA-Coach andere Aspekte, denn: „Punkte zeigen nicht immer den richtigen Weg.“ Heißt: Manchmal gibt es trotz schlechtem Spiel Punkte, zuweilen bei einem guten keine. Passt beides, wie eben derzeit beim Cashpoint SCR Altach, dann wachsen Vertrauen und Glauben schneller. Deshalb betont Alex Pastoor noch einmal seine Worte nach den ersten Trainingswochen. „Die Mannschaft ist besser, als sie selbst denkt“, hatte er da gemeint. Heute sagt er noch: „Sie sollen sich selber viel mehr zutrauen. Es gibt genügend Raum, sich noch zu steigern.“

Dass es beim Sieg in Hartberg gleich zwei Premieren gab, war dem 52-jährigen Niederländer gar nicht wirklich bewusst. So haben es die Altacher geschafft, in dieser Saison als erste Mannschaft keinen Schuss auf das eigene Tor zuzulassen. Torhüter Martin Kobras erlebte diesbezüglich also einen ruhigen Abend. Pastoor selbst ist zudem erst der zweite SCRA-Trainer nach Werner Grabherr (33), der keines seiner ersten drei Bundesliga-Spiele verlor.

Bangen um den Kapitän

Waren vor dem Spiel in Hartberg alle Akteure fit, so bangt man jetzt um Philipp Netzer. Der 33-Jährige hatte im Spiel einen Schlag erhalten und war vom Trainer als Vorsichtsmaßnahme ausgewechselt worden. Heute soll Netzer wieder ins Training einsteigen. Dass der Kapitän für die bevorstehende englische Woche mit den Spielen gegen Rapid und zweimal Wacker gebraucht wird, steht außer Frage. „Wir brauchen alle“, meint dazu der Coach und ergänzt: „Das war von Beginn an klar.“ Genau dieses Gefühl hat er der Mannschaft in den ersten Wochen vermittelt. Er selbst lobt die Spieler dafür, Augen und Ohren bei der Arbeit offen zu haben. „Das ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit.“

Premiumsponsor verlängert

Während sportlich noch der Kampf um den Klassenerhalt im Mittelpunkt steht und Siege vonnöten sind, verbuchte der heimische Bundesligist wirtschaftlich einen Erfolg. So konnte die Premiumzusammenarbeit mit der Brauerei Fohrenburg vorzeitig um weitere fünf Jahre bis Sommer 2024 verlängert werden.

„Für eine Beziehung mit anderen Menschen müssen Türen offen sein. Dann geht was.“

Posierten nach der Vertragsunterzeichnung vor der Fohrenburger Fantribüne: Johannes Schmied, Wolfgang Sila, Christoph Längle und Thomas Theurer (v. l.).scra
Posierten nach der Vertragsunterzeichnung vor der Fohrenburger Fantribüne: Johannes Schmied, Wolfgang Sila, Christoph Längle und Thomas Theurer (v. l.).scra