Erst das Elfmeterschießen entschied das Cupduell zwischen SW Bregenz und FC Dornbirn

Sport / 17.04.2019 • 23:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Erst das Elfmeterschießen entschied das Cupduell zwischen SW Bregenz und FC Dornbirn
Daniel Sobkova (weißes Dress) gegen Tormann Maximilian Lang und Marc Kühne, gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der 1:1-Ausgleich. vn/Stiplovsek

Prickelndes Stadtderby mit sechs Treffern in 90 Minuten. Gleich acht Tore erzielte Egg beim Sieg über Altach 1b.

Bregenz Von Spannung und Dramatik geprägt war der Schlager zwischen SW Bregenz und dem FC Dornbirn. Am Ende musste das Elfmeterschießen entscheiden, nachdem es nach 90 Minuten 3:3 geheißen hatte. Dabei bewiesen die Spieler aus der Messestadt die besseren Nerven und zogen dank eines 5:3-Sieges als drittes Team aus der Westliga, nach Altach Amateure und Hohenems, ins Viertelfinale des heimischen Cups ein. Damit lebt für die Rothosen der Traum vom Double, das innert 48 Stunden fixiert werden könnte. Das VFV-Uniqa-Cupfinale in Hohenems wird am 5. Juni (19 Uhr) angepfiffen, nur 48 Stunden später erfolgt der letzte Spieltag in der Regionalliga West.

Mujic mit Last-Minute-Treffer

Mit dem Sieg in Bregenz sind die Dornbirner nun schon 24 Spiele (21 in der Liga, drei im Cup) unbesiegt. Besonders schlimm für die Bregenzer, waren sie doch nur Sekunden davon entfernt, den Rothosen die erste Niederlage zuzufügen. Doch ausgerechnet Deniz Mujic rettete mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit (93.) Dornbirn ins Elfmeterschießen. Davor war der FCD-Stürmer dreimal mit besten Möglichkeiten (45./53./56.) gescheitert, „Wir wussten schon, dass es schwer wird. Umso schöner ist es, dass wir diese schwere Hürde genommen haben. Am Ende zählt im Cup das Weiterkommen. Deshalb ein Kompliment an die Mannschaft“, sagte nach dem Match ein hochzufriedener FCD-Coach Markus Mader. Schlüssel zum Erfolg war wohl die Einwechslung des Trios Franco Joppi, Ygor Carvalho und Christoph Domig nach 65 Minuten. Weniger erfreut war SW-Coach Luggi Reiner, aber: „Wir können stolz sein. Davon können wir uns leider nichts kaufen. Das Aus ist bitter, weil wir dicht an der Sensation dran waren.“

Nur Streitler scheiterte

Bei Dornbirn trafen alle fünf Schützen vom Elfmeterpunkt, bei den Schwarz-Weißen war Christian Streitler der Unglücksrabe. Der Einwechselspieler scheiterte an Dornbirn-Keeper Maximilian Lang. Pech hatte SW-Innenverteidiger Bozo Jevic. Der 32-jährige Serbe musste schon nach 21 Minuten wegen einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus gebracht werden.

„Das Pokal-Aus ist sehr bitter, weil wir dicht an einer Sensation dran waren.“

Luggi Reiner, Trainer Transgourmet SW Bregenz

Munteres Bestschießen beim Egger Cuperfolg

Ohne Probleme ist der FC Egg in das Viertelfinale eingezogen. Der Klub aus dem Bregenzerwald veranstaltete gegen das 1b-Tam des SCR Altach ein munteres Bestschießen. Am Ende stand ein klarer 8:0-Erfolg gegen ein sehr junges Gastgeberteam. Vor allem das brasilianische Sturmduo Idiano Lima Rosa dos Santos sowie Wendel Pereira Rosales war nicht in den Griff zu bekommen.
Und nach einer Stunde Spielzeit, nach dem dritten Gegentreffer war die Gegenwehr der Altacher gebrochen. Egg zog damit, wie schon vor drei Jahren, erneut ins Viertelfinale des VFV-Cups ein. VN-tk

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