Capitals legen im Finale wieder vor

Sport / 18.04.2019 • 22:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Fäuste flogen bei Alex Wall, Matthew Clark (beide Capitals) und KAC-Spieler Nick Petersen.gepa
Die Fäuste flogen bei Alex Wall, Matthew Clark (beide Capitals) und KAC-Spieler Nick Petersen.gepa

3:2 gewinnen die Wiener das dritte Finalspiel gegen den KAC.

Wien Die Vienna Capitals haben in der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen den KAC wieder vorgelegt. Die Wiener gewannen das mit offenen Visieren geführte, mitreißende dritte Finalduell 3:2 und gehen mit einer 2:1-Führung in der „best of seven“-Serie in das vierte Spiel in Klagenfurt.

Schon das erste Drittel elektrisierte. Patrick Peter eröffnete in der vierten Minute den Torreigen, brachte die Hausherren mit einem satten Schuss in Front. Doch der KAC antwortete prompt. Vier Minuten später war Thomas Koch in Unterzahl zur Stelle (8.), Matthew Neal erhöhte in Überzahl aus Kurzdistanz auf 2:1 für die Kärntner (14.). Die Wiener, gestärkt auch durch starke Reaktionen von Goalie Lamoureux, drückten in der Folge aufs Gas. Erst glichen die Caps dank Christopher DeSousa, der allein gelassen mit dem Rücken zum Tor stehend traf, aus und verzeichneten noch einen Lattenschuss durch Sondre Olden (19.).

Der zweite Abschnitt hielt neuerlich eine Fülle an schnellen, guten Offensivaktionen bereit, wenn auch nur ein Tor. In der 29. Minute krönte die Truppe von Trainer Dave Cameron ihre Bemühungen mit der neuerlichen Führung: Clemens Unterweger fälschte bedrängt von Philipp Lakos eine Hereingabe Emilio Romigs ins eigene Tor ab (29.). Eine doppelte Überzahl blieb aus Sicht des KAC folgenlos. Die Kärntner fanden danach neuerliche Ausgleichsmöglichkeiten vor, ehe die Schlussphase des Mitteldrittels wieder den Gastgebern gehörte.

Die drückten nach Ende der letzten Pause aufs Tempo. Weil aber Kelsey Tessier, Patrick Mullen, Taylor Vause und Riley Holzapfel, Letzterer gleich dreimal, entweder an Goalie Lars Haugen, sich selbst oder der Stange scheiterten, blieb es bis zum Schluss spannend. Der KAC tauchte zwar nur selten vor dem gegnerischen Tor auf, hatte durch Patrick Harand aber eine Topchance, die Lamoureux vereitelte (55.). Im Finish war der Wiener Schlussmann weitere zweimal gefordert und hielt den Sieg fest.

„Das erste Tor hat uns natürlich Selbstvertrauen und die nötige Leidenschaft gegeben.“

Eishockey

Erste Bank Liga, Finale 3. Spiel

Vienna Capitals – KAC 3:2 (2:2, 1:0, 0:0)

Wien, Erste Bank Arena, 7022 Zuschauer, SR Nikolic, Smetana, Nothegger, Seewald

Torfolge: 4. 1:0 Peter, 8. Koch (SH), 14. 1:2 Neal (PP), 16. 2:2 DeSousa (PP), 29. 3:2 Romig

Strafminuten: 8 bzw. 18

Stand in der Serie: 2:1 (3:2 n. V./0:1/3:2)

Nächstes Spiel: Samstag, 20 Uhr

Weitere Termine: Montag, 22. April; Mittwoch 24. April; Samstag, 27. April.