Altachs Zielsetzung ist klar: Punkten im Doppelpack

Sport / 23.04.2019 • 11:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Altachs Zielsetzung ist klar: Punkten im Doppelpack
Auf Christian Gebauer kann Trainer Alex Pastoor gegen Wacker wieder bauen. GEPA

Vorarlbergs Bundesligist trifft innert fünf Tagen zweimal auf Wacker Innsbruck.

Altach Acht, sieben, zwölf – die Zahlen zeigen Erfreuliches. Erstmals seit drei Jahren hat der Cashpoint SCR Altach nach acht Spielen im Frühjahr schon ein zweistelliges Punktekonto. Mehr noch, die Rheindörfler sind auch nach dem vierten Spiel in der Qualifikationsgruppe ungeschlagen und als einziges der sechs Teams auswärts noch unbesiegt. Die Zahlen lassen also Positives für die beiden Westderbys gegen Wacker innert fünf Tagen erhoffen, zumal auch die nach dem Fußballkrimi gegen Rapid (2:2) etwas angeschlagenen Philipp Netzer und Christian Gebauer, der wegen eines Oberschenkelproblems ausgewechselt wurde, fit sind. Beide trainierten gestern mit der Mannschaft und sind heute dabei, wenn die Abfahrt nach Tirol erfolgt. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Der Stimmung geschuldelt

Was die Erwartungen betrifft, so ist die Antwort von Trainer Alex Pastoor sehr klar: „Dass wir von Anfang an alles tun, damit alles unter Kontrolle ist.“ Das war zuletzt gegen Rapid nicht der Fall. Da musste er in taktischer Hinsicht eingreifen. Sein Co Wolfgang Luisser behalf sich dabei zweimal mit einem Zettel, um so seine Nachricht an die Adresse des richtigen Spielers gelangen zu lassen. „Die Stimmung im Stadion war zu gut, da hätten sie uns von der Seite nicht gehört“, lieferte er später die Erklärung für die ungewöhnliche Maßnahme. Gegen Rapid hat es genützt, gegen Innsbruck soll es von Beginn an klappen.

„Es geht nur darum, wer der Chef ist: der Körper oder der Kopf.“

Alex Pastoor, Trainer Cashpoint SCR Altach


In personeller Hinsicht muss Pastoor Rechtsverteidiger Andreas Lienhart (33) ersetzen. Für den Routinier wird erneut Samuel Oum Gouet (21) die Position („Er hat es sehr gut gemacht“) einnehmen. Bezüglich englischer Woche hat der Coach seine eigene Meinung. „Es geht nur darum, wer der Chef ist: der Körper oder der Kopf.“ Die Spieler werden jedenfalls bereit sein, dessen ist er überzeugt. Denn: „Jetzt noch einem erklären, dass er alles investieren muss, wäre zu spät. Aber das muss ich auch nicht, denn die Spieler wissen es genau.“
Pastoor bleibt sich also auch vor dem ersten der beiden Westderbys treu. Sowohl die Tabelle als auch der Gegner spielen in seinen Gesprächen mit der Mannschaft eine untergeordnete Rolle. Dabei investiert er viel Zeit in die Videoanalysen des jeweiligen Gegners. Aber nur einen Bruchteil seiner Erkenntnisse gibt er auch an die Spieler weiter. Denn: „Ich schaue auf uns und unser Spiel. Es ist wichtig, dass wir versuchen, unser Level stetig zu steigern.“ Das heißt für ihn nicht nur Ballgewinn oder das Bemühen, den Ball zu gewinnen, sondern vielmehr sofortigess Umschalten auf Offensive. „Egal, ob sie dann einen Halbmarathon oder Marathon laufen müssen“, lautet seine Ansage an die Spieler.
Mit dieser Einstellung soll denn auch der erste Sieg über Wacker in dieser Saison gelingen. Die ersten beiden Duelle (0:1, 1:2) wurden jeweils verloren, nachdem man zuvor gegen die Tiroler sieben Bundesligaspiele in Folge ungeschlagen geblieben war.

Details zum Westderby FC Wacker Innsbruck vs Cashpoint SCR Altach lesen Sie hier.

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