So sieht es Altach-Trainer Alex Pastoor: „Fünf ist schön, aber fünf ist nicht zehn“

Sport / 25.04.2019 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Altach-Trainer Alex Pastoor (im Bild rechts mit Spieler Christian Gebauer) beim Versuch, seine taktischen Überlegungen und Anforderdungen an die Spieler anschaulich darzustellen. ALTACH

Auch bezüglich der eigenen Zukunft als Trainer gibt sich der Niederländer bedeckt.

Altach Halbzeit in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga und der Cashpoint SCR Altach ist noch immer ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis). Der Klassenerhalt ist also zum Greifen nahe, ein Sieg am Samstag (17 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Wacker vorausgesetzt. Schon jetzt wird Trainer Alex Pastoor deshalb gerne als Retter bezeichnet. Dabei hört der 52-Jährige das gar nicht gerne. Fragen nach seiner Zukunft wiegelt er (noch) ab. „Wir reden hier und heute über das nächste Spiel und nicht über meine Zukunft.“ Dass er als erster Trainer in Altach in der Bundesligageschichte die ersten fünf Spiele nicht verloren hat, sei klarerweise eine Ehrensache.

„Wir reden hier und heute über das nächste Spiel und nicht über meine Zukunft.“

Alex Pastoor, Trainer Cashpoint SCR Altach

Wobei er betont: „Fünf ist schön, aber warum nicht zehn oder 15.“ Wichtig sei eben, der Beste sein zu wollen, gewinnen zu wollen. Deshalb ist und bleibt das nächste Spiel immer das wichtigste. „Meine Zukunft ist nur ein Teil dessen, was uns jetzt wirklich beschäftigt. Und das kommt später.“

In den Mittelpunkt spielen

Für Pastoor spielt sich auch die Mannschaft dank der Serie ins Rampenlicht. „Was für mich gilt, das zählt auch bei den Spielern. Da sind einige noch ohne Vertrag.“ Deshalb gibt es bereits die ersten Spekulationen bezüglich der Akteure. So werden mit Simon Piesinger (26) und Kristijan Dobras (26) zwei Akteure mit dem SV Mattersburg, wo Ex-Altach-Coach Klaus Schmidt am Ruder ist, in Verbindung gebracht. Bei anhaltender Erfolgsserie der Vorarlberger könnte es zu einem Fernduell mit der Elf des 51-jährigen Steirers um Platz acht kommen. Ein Rang, der für die Europa-League-Qualifikation reichen würde, weil Cupfinalist Rapid bereits qualifiziert ist.