Warum bei der Austria Lustenau Sorgenkind Darijo Grujcic wieder Licht im Tunnel sieht

Sport / 25.04.2019 • 23:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Noch muss sich Darijo Grujcic (rechts) hinsichtlich eines Einsatzes gedulden, doch der 19-Jährige hat erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. gepa
Noch muss sich Darijo Grujcic (rechts) hinsichtlich eines Einsatzes gedulden, doch der 19-Jährige hat erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. gepa

Die Grün-Weißen spielen heute in Kapfenberg und Grujcic ist erstmals wieder mit im Mannschaftsbus.

Lustenau Die schwierigste Zeit in seinem Fußballerleben hat er inzwischen hinter sich. Nicht erst seit dem gestrigen Tag blickt Darijo Grujcic wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Nach der ersten vollen Trainingswoche mit der Mannschaft durfte der 19-Jährige am Donnerstag für die Auswärtsfahrt nach Klagenfurt auch wieder den Bus besteigen. „Wir wollen ihm das Gefühl vermitteln, voll dazuzugehören“, sagt Trainer Gernot Plassnegger, wohlwissend, dass er noch einige Zeit auf seinen Abwehrchef verzichten muss. Doch die Hoffnung lebt, dass Grujcic die eine oder andere Spielminute in der Schlussphase der Meisterschaft erhält. „Ich hoffe es für ihn“, meint der Coach.

Wir wollen Darijo das Gefühl vermitteln, wieder voll dazuzugehören.

Gernot Plassnegger, Trainer SC Austria Lustenau


Während also Austrias Jungaktie auf dem Weg zurück ist, kann Plassnegger personell ansonsten aus dem Vollen schöpfen. Deshalb werde sich für das Kapfenberg-Spiel nicht viel verändern. „Möglicherweise aus taktischen Gründen, aber ansonsten haben es sich die Spieler verdient.“ Unabhängig von den Planungen für das heutige Match (19.10 Uhr) in Kapfenberg, der Mutter aller Liga-Duelle (48. Aufeinandertreffen), laufen bei Plassnegger und der sportlichen Führung bei der Austria schon die Planungen für die Zukunft. Dass es eine Reduzierung der Legionäre aus Brasilien gibt – neben William (25) spielen auch Gabryel (20) und Juninho (23) in den Überlegungen keine Rolle mehr – ist ebensowenig neu, wie die Tatsache, dass nicht alle auslaufenden Verträge (Mohr, Tuncer, Otter, Friedrich, Djuric, Brown, Pavlovic, Barbosa) verlängert werden.
All das wird heute aber eine untergeordnete Rolle spielen. Da geht es für die Austria darum, ihre Tugend („Wir können einen guten Fußball spielen“) mit Laufbereitschaft und Zweikampfstärke zu kombinieren.