Grand Prix Vorarlberg der Rad-Asse in der Region Nenzing am Tag der Arbeit

01.05.2019 • 04:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die 130 Fahrer müssen den rund 18 Kilometer langen Rundkurs von Nenzing über Schlins, Röns, Satteins, Frastanz und Beschling neun Mal bewältigen. VN/Sams

Das Radteam Vorarlberg Santic wird vom Tiroler Max Kuen angeführt und will im Heimrennen den Vorjahrserfolg bestätigen.

Nenzing Nach dem furiosen Auftritt bei der Tour of the Alps in der vergangenen Woche wartet auf die Fahrer des Radteams Vorarlberg Santic am Staatsfeiertag eine ganz besonders Herausforderung. Nach dem Doppelpack bei der letzten Auflage im Vorjahr mit den Schweizern Gian Friesecke und Patrick Schelling auf den vordersten Plätzen hat das in Rankweil beheimatete Radteam auch diesmal wieder die Spitzenplätze im Visier. Kein leichtes Unterfangen, ist doch nahezu die gesamte nationale Elite, insgesamt rund 130 Fahrer aus acht Nationen am 1. Mai bei dem zum achten Mal ausgetragenen Grand Prix Vorarlberg in der Region um Nenzing vertreten. Start und Ziel des zweiten Rennens in der ÖRV-Rad-Bundesliga befinden sich bei der Sportmittelschule Nenzing, wo um 10 Uhr die Fahrervorstellung und um 11 Uhr der Startschuss erfolgt. Der knapp 18 Kilometer lange Rundkurs führt über Schlins, Röns, Satteins, Frastanz und Beschling ist insgesamt neun Mal zu bewältigten, ehe nach 162 Kilometern und rund 2000 Höhenmetern in Nenzing um ca. 14.45 Uhr der Tagessieger gekürt wird.

Etatmäßige Kapitäne nicht dabei

Gastgeber Team Vorarlberg Santic kann beim Heimrennen nicht in stärkster Besetzung antreten. Neben dem Dornbirner Daniel Geismayr, der nach seinem Kahnbeinbruch bei der Tour of the Alps zumindest noch sechs Wochen pausieren muss, scheinen auch der starke Italiener Davide Orrico und die beiden Schweizer Patrick Schelling und Roland Thalmann nicht im Starterfeld auf. Sowohl Schelling als auch Thalmann erhielten eine Einberufung ins Nationalteam und werden ab heute bei der Tour de Romandie im Trikot ihres Heimatlandes ihre erste World-Tour-Rundfahrt bestreiten. Team-Vorarlberg-Manager Thomas Kofler: „Im Prinzip fehlen nicht nur vier Leistungsträger, sondern auch die etatmaßigen Kapitäne. Aus diesem Grund werden der Tiroler Maximilian Kuen und der Deutsche Jannik Steimle die Leaderposition im Team übernehmen“, erklärt Kofler. „Aufgrund der Absenzen wird sich auch die Taktik im Rennen entsprechend ändern. Wir sind nicht die großen Favoriten, werden aber Verantwortung übernehmen vor eigenen Publikum. Auf alle Fälle sind wieder packende Rad-an-Rad-Duelle um Platzierungen und Punkte zu erwarten und speziell für unsere jungen Fahrer ist es eine Chance, sich ins Rampenlicht zu schieben.“

Ex-Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle aus Hohenems steht beimTeam Israel Cycling Academy unter Vertrag. Verein
Ex-Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle aus Hohenems steht beimTeam Israel Cycling Academy unter Vertrag. Verein

Matthias Brändle mit dabei

Prominentester Mann im Starterfeld ist sicherlich Ex-Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle. Der 29-jährige Hohenemser, seit heuer beim beim Pro-Continental-Team Israel Cycling Academy unter Vertrag, hat erst in letzter Sekunde eine Starterlaubnis seines Arbeitgebers erhalten. Mit den beiden Dornbirnern Jodok Salzmann (Maloja Pushbikers) und Pius Ilg (RV Dornbirn), Linus Stari (RU Wangen) und Team-Vorarlberg-Fahrer Dominik Amann aus Hohenems sind insgesamt fünf Ländle-Fahrer gemeldet.

Bereits traditionell hat sich das Team des gastgebenden Radsportvereins wieder um ein umfangreiches und attraktives Rahmenprogramm im Start- und Zielbereich bei der Sportmittelschule bemüht.

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