„Die Messe ist noch nicht gelesen“

03.05.2019 • 19:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ivan Horvat und der Alpla HC Hard müssen Schwaz erstmals in eigener Halle bezwingen, um ins Halbfinale vorzustoßen.GEPA
Ivan Horvat und der Alpla HC Hard müssen Schwaz erstmals in eigener Halle bezwingen, um ins Halbfinale vorzustoßen.GEPA

Vizemeister Alpla HC Hard will am Samstag mit Heimsieg gegen Schwaz Halbfinalticket lösen.

Hard Finales Duell im Kampf um den Halbfinaleinzug in der Spusu Liga der Handballer zwischen dem Alpla HC Hard und Schwaz Handball Tirol. Nachdem bislang in der Best-of-three-Viertelfinalserie jeder sein Auswärtsspiel siegreich beendete, kommt es am Samstag (19 Uhr) in der Sporthalle am See zum entscheidenden Kräftemessen. „Wir sind noch nicht durch und die Messe ist noch nicht gelesen. Das muss uns allen klar sein“, warnte Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. Der 43-jährige EHF-Mastercoach hofft auf eine „ähnlich konsequente Schiedsrichterleistung wie zuletzt in Schwaz, obwohl es dort ziemlich robust zur Sache ging.“

Während die Hausherren in Bestbesetzung in das entscheidende K.-o.-Spiel gehen können, waren zuletzt bei den Tirolern Sebastian Spendier und Alexander Wanitschek angeschlagen. Im Lager der Harder wird aber damit gerechnet, dass die beiden Teamspieler dennoch am Samstag auflaufen werden. „Wenn wir so konsequent wie im letzten Spiel zur Sache gehen, wird es für die Schwazer sehr schwer“, kündigte Gärtner kämpferisch an und ergänzte: „Ich bin überzeugt, meine Spieler haben den Weckruf bei der 17:19-Heimniederlage vor einer Woche gehört und werden alles tun, damit uns ein neuerliches böses Erwachen erspart bleibt.“

Letzte Chance nutzen

Der Headcoach des sechsfachen Titelträgers und aktuellen Vizemeister gibt klar zu verstehen, dass die Saison bislang noch nicht nach Wunsch verlaufen sei und man nun gefordert sei, die letzte Chance zu nutzen. „Wir sind sowohl im Europacup als auch im ÖHB-Cup hinter den Erwartungen geblieben. Wir haben noch eine Möglichkeit, um einen Erfolg einzufahren. Dies sollten sich alle Beteiligten zu Herzen nehmen und dementsprechend handeln. Wir stehen nicht zuletzt aufgrund des Heimvorteils sicher etwas mehr unter Druck als der Gegner. Mit dem souveränen 25:8-Erfolg in Schwaz haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt und jetzt gilt es, in selber Manier mit dem ersten Heimsieg gegen die Tiroler in dieser Saison den Einzug in das Halbfinalticket zu lösen.“