Datencenter Fussball, 2. Liga 2018/19

05.05.2019 • 18:01 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Marcel Canadi brachte die Hausherren kurz nach Wiederbeginn auf die Siegerstraße, eine Glanzvorstellung war es für die Austria trotz drei Zählern nicht.Gepa
Marcel Canadi brachte die Hausherren kurz nach Wiederbeginn auf die Siegerstraße, eine Glanzvorstellung war es für die Austria trotz drei Zählern nicht.Gepa

Enttäuschende Vorstellung reichte gegen Schlusslicht für 2:0.

Lustenau Temperaturen an der Null-Grad-Grenze, starker Regen und ein kalter, böiger Wind und die fast komplette elektronische Anlagen im Planet Pure Stadion durch einen Blitzschlag außer Gefecht gesetzt. Das waren keine guten Voraussetzungen für ein Heimspiel in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs. Während der gesamten 90 Minuten plus Nachspielzeit gab es beim 2:0-Pflichtsieg der Austria Lustenau gegen Schlusslicht Steyr nichts Erwärmendes. Fazit: Glanzlose Leistung, aber doch die drei Punkte geholt. Für die Austria bleibt der Podestplatz am Saisonende in Reichweite. Allerdings braucht es in den verbleibenden fünf Meisterschaftsspielen eine erhebliche Leistungssteigerung, um dieses gesteckte Ziel zu erreichen. „Ohne alle Tugenden im modernen Profifußball wird es auch gegen die Nachzügler schwer, die eingeplanten Erfolge zu fixieren“, weiß Austria-Lustenau-Trainer Gernot Plassnegger. Vor allem die fehlende Laufbereitschaft und Spielwitz habe er vermisst. „Lieber auch einmal ein schlechtes Spiel siegreich beenden, als mit einer guten Vorstellung zu verlieren.“

Erst als der Brasilianer Lucas Barbosa mutterseelenallein nach toller Flanke von Pius Dorn das 2:0 (75.) gelang, war die Pflichtaufgabe erfüllt. Mit dem schlechteren rechten Fuß brachte Marcel Canadi mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Hausherren in Front (53.). Für beide Torschützen war es der vierte Meisterschaftstreffer, sie konnten nach dem 2:0-Heimsieg gegen BW Linz nun auch gegen den Prügelknaben der zweiten Liga ihre Chancen in Tore ummünzen.

Im achten Heimspiel ungeschlagen

Für Gernot Plassnegger war es in seiner Ära der 20. Erfolg, allerdings ohne jeglichen Glanz. Zum achten Mal in Folge blieben die Grün-Weißen zuhause unbesiegt. Die nicht ligatauglichen Oberösterreicher verzeichneten sogar durch Sebastian Dirnberger einen Lattenkopfball (73.). Favorit Austria verzichtete auf Spielmacher Sandro Djuric und den quirligen Flügelflitzer Amoy Brown. Für David Otter, Maximilian Waack, Alexander Ranacher und Lucas Barbosa wird es mit solchen Vorstellungen enorm schwer, nach dem Sommer weiter das Austria-Trikot zu tragen. VN-TK

„Vor allem die fehlende Laufbereitschaft und den Spielwitz habe ich vermisst.“

25. Spieltag

SC Austria Lustenau – SK Vorwärts Steyr 2:0 (0:0)

SC Wr. Neustadt – SKU Amstetten 1:0 (0:0)

Hama Trucks Arena, SR Eisner (ST)

Tor: 63. 1:0 Mario Stefel

Gelbe Karten: Siebeck, Tartarotti

Die Ex-Altacher Volkan Akyildiz (bis zur 59.) und Johannes Tartarotti standen bei Wr. Neustadt in der Startelf, wie Michael Cheukoua (bis zur. 68.). Bei Amstetten spielte Marco Stark über 90 Minuten.

FC BW Linz – FC Juniors OÖ 0:2 (0:2)

Linzer Stadion, SR Schüttengruber (OÖ)

Torfolge: 22. 0:1 Marko Raguz, 35. 0:2 Nicolas Meister

Gelbe Karten: Krainz, Fila bzw. Schmiedl, Benko, Burgstaller

Floridsdorfer AC – SV Horn 1:0 (1:0)

SK Austria Klagenfurt – Kapfenberger SV 1919 1:0 (0:0)

SV Lafnitz – FC Liefering 2:3 (1:3)

FC Wacker Innsbruck II – SV Ried 3:4 (2:2)

WSG Wattens – Young Violets Austria Wien 2:1 (1:1)