Thiem wünscht sich Federer

05.05.2019 • 20:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dominic Thiem würde gerne Federer fordern: „Er spielt so schönes Tennis.“ APA
Dominic Thiem würde gerne Federer
fordern: „Er spielt so schönes Tennis.“ APA

Der Weg ins Madrider Viertelfinale ist schwierig.

Madrid Noch ehe er an der Seite von Diego Schwartzman in Madrid im Doppel gegen David Marrero/Fernando Verdasco (Esp) 4:6, 6:3, 10:3 gewann, stellte sich Dominic Thiem den Medien. Der Mitfavorit für das mit 7,279 Mill. Euro dotierte Masters-1000-Turnier kam als frisch gebackener Barcelona-Sieger zurück nach Spanien.

Thiem stand zuletzt 2017 und 2018 jeweils im Endspiel in der Hauptstadt. Den Weg zum Final-Hattrick kennt der Weltranglisten-Fünfte wie immer in- und auswendig – und er ist diesmal besonders schwierig. „Ich sage einmal, dass die erste Runde sehr tough wird, aber natürlich weiß ich die ganze Auslosung“, bezog sich Thiem zunächst auf seinen ersten Gegner nach einem Freilos. Dies wird entweder Pablo Carreno Busta oder ein Qualifikant sein. Gegen den Spanier hat Thiem, dessen erste Partie frühestens morgen steigt, in bisher fünf Duellen eine makellose Bilanz.

In der dritten Runde könnte es zum ersten Schlager zwischen Barcelona-Sieger Thiem und Monte-Carlo-Champion Fabio Fognini kommen. „Wenn Fognini so spielt wie in Monte Carlo oder auch wie letztes Jahr in Rom, dann ist es immer ganz schwer gegen ihn“, meinte Thiem zum Italiener, mit dem er sich ja den Fitness-Coach Douglas Cordero teilt. Sollte das kleine „Stallduell“ zustandekommen, dann kann der Kubaner das nur aus der Ferne verfolgen. „Er ist diese Woche nicht hier und kann sich das ganz entspannt vor dem Fernseher anschauen“, erklärte Thiem schmunzelnd.

Ein besonderes Duell

In der Runde der letzten acht könnte es zum Hit gegen Roger Federer kommen: Der 37-jährige Schweizer kehrt erstmals seit drei Jahren auf Sand zurück. Den bisher letzten Auftritt auf rotem Sand noch vor seinem Comeback hatte Federer ausgerechnet gegen Thiem: Damals setzte sich Thiem am 12. Mai 2016 im Achtelfinale von Rom mit 7:6(2), 6:4 durch. „Ah ja, stimmt“, erinnerte sich Thiem, der sich ein Duell mit dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger wünschen würde. „Ich wünsche mir immer ein Spiel gegen ihn, weil er einfach Federer ist und so schönes Tennis spielt. Jedes Duell gegen ihn ist sehr besonders.“ Zudem stellte Thiem auch fest: „Wenn ich im Viertelfinale gegen Federer spiele, dann wäre das schon einmal ein Riesenerfolg hier und da wäre ich schon glücklich drüber.“ Er hob auch hervor, dass Federers Karriere auch auf Sand eine „richtig gute“ ist. „Er ist sehr oft erst von Nadal gestoppt worden. Ich glaube, wenn Nadal nicht wäre, dann hätte Federer fünf oder sechs Paris-Titel geholt.“