Es droht der Champions-League-„Brexit“

06.05.2019 • 20:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Salah verletzte sich beim Zusammenprall mit Newcastles Martin Dubravka.Reuters
Salah verletzte sich beim Zusammenprall mit Newcastles Martin Dubravka.Reuters

Schlechte Karten für die englischen Teams im Halbfinale.

Liverpool Die Reds hofft auf den „Mythos Anfield“, die Zeichen für ein fußballerisches Wunder stehen aber schlecht. Liverpool geht mit einer 0:3-Hypothek ins Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstagabend (21.00 Uhr/live Sky, DAZN) gegen den FC Barcelona. Das stärkste Argumente für eine Wende fehlt: Mohamed Salah wird aufgrund einer Kopfverletzung vom Wochenende ausfallen.

Liverpools Top-Angreifer prallte am Wochenende in Newcastle mit dem gegnerischen Torhüter zusammen und wurde ausgetauscht. Trainer Jürgen Klopp berichtete am Montag von einer Gehirnerschütterung. Dem Ägypter sei es deshalb auch nicht erlaubt zu spielen. Salah ist im Dreier-Sturm der Engländer der zweite Ausfall. Der Brasilianer Roberto Firmino fehlt aufgrund einer Muskelverletzung. Barcelona reiste ausgeruht an die Merseyside. Lionel Messi und Co. wollen den Traum vom dritten Triple der Clubgeschichte nach 2009 und 2015 weiterleben lassen.

Neben Salah und Firmino fehlt Liverpool auch der ebenfalls verletzte Naby Keita. Klopp fiel die Rolle als Optimist schwer. „Wir werden versuchen zu gewinnen. Das macht Sinn. Aber die Situation ist nicht so, wie man es sich wünscht“, meinte der Deutsche.

Ajax will das Triple

Nicht nur der FC Barcelona, nein, auch Ajax Amsterdam darf in dieser Saison vom glorreichen Triple träumen. Vor heimischer Kulisse ist der frischgebackene niederländische Pokalsieger am Mittwoch (21 Uhr, Sky und DAZN) der Favorit im Duell gegen Tottenham Hotspur. Das Hinspiel in London konnte Ajax mit 1:0 für sich entscheiden. In Abwesenheit des verletzten Harry Kane ist Heung-Min Son die große Hoffnung Tottenhams. Gegen Manchester City in der Runde zuvor war er mit drei Treffern der Held, im Hinspiel gegen Ajax fehlte er gesperrt und wurde schmerzlich vermisst.