Blamage! Schruns schießt Altach Amateure aus dem Cup

07.05.2019 • 20:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Altach-Kapitän Alexandar Petkovic (links) und seine Teamkollegen blamierten sich gegen eine kompakte Schrunser Elf.Hartinger
Altach-Kapitän Alexandar Petkovic (links) und seine Teamkollegen blamierten sich gegen eine kompakte Schrunser Elf.Hartinger

Montafoner feiern dank Torjäger Rochus Schallert 1:0-Erfolg.

Altach Die Sensation ist perfekt. Altachs Amateure verlieren im Viertelfinale des Uniqa VFV Cups das Heimspiel gegen Underdog Schruns mit 0:1. Damit zeigt es sich einmal mehr, dass der Pokal seine eigenen Gesetze schreibt. Gut 200 Zuschauer waren Zeuge der blamablen Vorstellung des großen Favoriten und der Sensation durch das Team aus dem Montafon.

Sang- und klanglos verabschiedete sich Altach. Matchwinner für die Gäste war Torjäger Rochus Schallert. Nach einem 40-Meter-Pass von Verteidiger Alexander Simoner war es nämlich der 32-jährige Stürmer, der für die Entscheidung sorgte. Es war in der 74. Minute, da hob der Angreifer den Ball gefühlvoll über Torhüter Reuf Durakovic, der als einziger Kaderspieler die SCRA-Amateurelf verstärkte.

Traum vom Endspiel lebt

„Ich bin überglücklich und sehr stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Trainer Mario Ledetzky nach dem Schlusspfiff. Für den Schrunser Coach war der Sieg hochverdient, er sprach danach von einer „taktischen Meisterleistung“ seiner Truppe. „Ich freue mich vor allem für die Spieler, die nun merken, dass unser Konzept mehr und mehr Früchte trägt.“ Bei den Montafonern lebt damit der Traum vom ersten Cup-Finaleinzug. Die Auslosung der Halbfinals findet am Donnerstag (14 Uhr) in der VN-Sportredaktion statt.

Aufgrund der zwingenderen Torchancen war der Sieg für Schruns durchaus verdient. So rettete Altachs Nico Schöpf nach einem Kopfball von Schallert auf der Torlinie (9.). Der Goldtorschütze und Teamkollege Johannes Ganahl ließen zudem weitere Chancen aus. Altach versuchte nach der Pause zwar mehr, doch Schnellrieder, Akdeniz und Piken vergaben gute Einschussmöglichkeiten. „Das war zu wenig. Wir haben heute eine große Chance ausgelassen“, meinte ein enttäuschter SCRA-Coach Oliver Schnellrieder. VN-tk

„Ich bin natürlich überglücklich und sehr stolz auf meine Mannschaft.“