Versilberter EM-Abschluss für Mario He im Teambewerb

07.05.2019 • 19:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der 25-jährige Rankweiler Mario He holte in Treviso Silber und Bronze und konnte in den fünf Bewerben 19 seiner 26 Partien siegreich beenden. ÖPBV

Vorarlbergs Billard-Ass hält nun bei sechs Einzel- und fünf Teammedaillen auf europäischer Ebene.

Treviso Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im 14.1-Spiel im Auftaktbewerb bei der Europameisterschaft der European Pocket Billiard Federation (EPBF) in Treviso stand Billard-Ass Mario He auch im Teambewerb auf dem Siegerpodest. Zusammen mit dem Kärntner Albin Ouschan und dem Tiroler Maximilian Lechner wurde der 25-jährige Rankweiler nach einer 0:2-Niederlage gegen Spanien im Duell um Gold Vizeeuropameister. Nach den Bronzenen 2012 und 2015 und den beiden Titelgewinnen 2014 und 2017 ist es die fünfte EM-Medaille in der Mannschaft für He. Nach der Bronzenen im 14.1-Spiel und den Rängen 17 im 10er- und 8er-Ball präsentierte sich die ÖPBV-Equipe im Teambewerb bärenstark. Nach Siegen über die Türkei, Kroatien und Schweden wurde im Halbfinale Russland mit 2:1 bezwungen, ehe man im Endspiel gegen Spanien mit 0:2 das Nachsehen hatte.

In den Einzelbewerben hat der Ausnahmekönner im Verlauf seiner Karriere bislang im 8er-Ball Gold (2012) und Bronze (2017) geholt, im 9er-Ball gab es Bronze 2009 und Silber 2011 und im 14.1-Bewerb stehen nach Bronze 2012 mit derselben Auszeichnung in Treviso nun sechs Top-3-Plätze bei kontinentalen Titelkämpfen zu Buche.

He meldete sich damit nach der viermonatigen Wettkampfsperre, bedingt durch die Einnahme eines nicht zugelassenen Medikaments gegen Bluthochdruck, in beeindruckender Manier an der Weltspitze zurück und untermauerte klar, dass in Zukunft bei Turnieren der höchsten Kategorie wieder mit ihm zu rechnen sein wird.

19 von 26 EM-Partien siegreich beendet

Im abschließenden 9er-Ball lag Mario He in seiner Paradesiziplin lange Zeit auf Medaillenkurs. Der Rankweiler zog unter 105 Teilnehmern mit fünf Siegen mühelos ins Viertelfinale ein, ehe er sich dem späteren Europameister Fedor Gorst aus Russland nach einer 6:2-Führung noch mit 6:9 geschlagen geben musste und damit den fünften Endrang belegte.

In Summe absolvierte He im Verlauf des EPBF-Championats in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in den fünf Bewerben insgesamt 26 Einzelpartien, von denen er 19 siegreich beendete. VN-JD