Der Weiße Ring als grüne Herausforderung

08.05.2019 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei der Trailchallenge der Weiße Ring in Lech werden rund 300 Läufer bzw. Läuferinnen am Arlberg erwartet. W3/Lerch

Erste Trail-Challenge im August, entgegengesetzt der Skistrecke.

Lech Die Traillaufszene boomt auch in Vorarlberg. Nach dem Bizau-Trailrun lockt nun Lech mit einer ganz besonderen Challenge. Als Vorbild diente das legendäre Skirennen „Der weiße Ring“. Am 17. August werden auf der Strecke zwischen Lech, Zürs und Zug die Laufsportler unterwegs sein – dies in umgekehrter Streckenführung zum Winter. Der Start erfolgt im Zielbereich des Skirennens am Schlegelkopf. Danach warten 28,9 Kilometer und 2300 Höhenmeter auf die Teilnehmer der „großen Heldenwertung“. Für die „Einsteiger“ bieten die Veranstalter die „kleine Heldenwertung“. Diese führt über das Kriegerhorn und Zug entlang des Lech zurück ins Dorfzentrum.

Sicherheit geht vor

Für die Veranstalter, Patrica Zupan und Verena Eugster, ist die oberste Prämisse die Sicherheit der Läufer bzw. Läuferinnen. Deshalb wurde mit Bertram Klehenz ein äußerst erfahrener Mann, der auch ehrenamtliches Mitglied der Bergrettung Vorarlberg ist, engagiert. Insgesamt werden zudem rund 50 Helfer und Helferinnen am Renntag die Strecke so gut wie möglich absichern und für die Teilnehmer da sein. Rund 300 werden Mitte August im Wintersportort Lech erwartet.

„Das Wichtigste ist natürlich die Sicherheit der Läufer und Läuferinnen.“

Patricia Zupan, W3-Marketing, Veranstalterin


Entstanden ist die Traillauf-Idee dank dem Kultrennen im Winter. Deshalb wurde die Strecke auch so orginalgetreu wie möglich dem Skirennen angeglichen. So wurde auch nicht versucht, ein „paar Kilometer zu schinden, um auch international mehr Beachtung zu finden“ (Patricia Zupan). Dafür wurde bewusst auch auf ein Zeitlimit verzichtet. Möglicherweise werde es im Staffelbewerb der Zweier- bzw. Dreierteams angewendet.

Ein Naturschauspiel

Die Strecke selbst bietet ein wahres Naturschauspiel. So wechseln sich schöne Anstiege mit flachen Passagen und schnellen Abstiegen ab. Vor allem die Strecke von Zug über das Madloch hinauf zum Zürsersee dürfte es in sich haben. Auf eine große Resonanz hoffen Zupan und Eugster zudem für den kleinen Lauf. „Dieser ist gerade für Hobby- oder Genussläufer ein prima Einstieg“, ist sich das Veranstalterduo sicher. Schon jetzt aber steht fest: Erste Anmeldungen sind schon aus der ganzen Welt eingegangen. Kein Wunder, denn die Herausforderung ruft.

Alle Informationen zur Anmeldung und zum erstmaligen Event im August 2019 gibt es im Internet hier.