Sieben auf einen Streich und keine Probleme

08.05.2019 • 21:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirns Christoph Domig (in Rot gegen Burhan Yilmaz) war mit der Beste am Platz beim Sieg über seinen Stammklub.Steurer
Dornbirns Christoph Domig (in Rot gegen Burhan Yilmaz) war mit der Beste am Platz beim Sieg über seinen Stammklub.Steurer

FC Dornbirn feiert in Röthis einen 7:1-Kantersieg.

Röthis Mit Bravour entledigte sich der Westliga-Spitzenreiter seiner Viertelfinal-Aufgabe im VFV Cup. Auch ohne Standardtorhüter Lukas Hefel sowie Verteidiger Andreas Malin und Topskorer Ygor Carvalho war der FC Dornbirn für Röthis eine Nummer zu groß. Die Schützlinge von Trainer Markus Mader veranstalteten ein Bestschießen und feierten einen ungefährdeten 7:1-Erfolg. Damit untermauerten die Rothosen ihre Anwartschaft auf den Titelgewinn. Zumal der FCD mit fünf Titelgewinnen in den letzten acht Jahren die aktuell erfolgreichste Cupmannschaft in Vorarlberg ist. Es könnte also Anfang Juni die ganz große Krönung einer langen Saison werden. Denn nur 48 Stunden nach dem Pokalfinale in Hohenems (5. Juni) wird das letzte Meisterschaftsspiel in dieser Saison angepfiffen. Dann könnte Dornbirn innert kürzester Zeit das Double perfekt machen.

„Unser Sieg war nie gefährdet“, freute sich Trainer Mader vor allem über die Effizienz im Torabschluss. „Endlich haben wir unsere Überlegenheit auch in Tore umgemünzt.“ Wie wahr, denn über weite Strecken der Partie, vor allem nach dem Seitenwechsel, sahen die Zuschauer Einbahnfußball in Richtung Röthner Tor. Die Gäste ließen Ball und Gegner laufen und das Duo Deniz Mujic/Anes Omerovic leistete sich sogar den Luxus, gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten auszulassen. Auffallend: Drei der sieben Dornbirn-Tore wurden per Kopf erzielt. Dabei präsentierte sich Mittelfeldmann Alexander Huber in bester Torlaune, gingen doch drei Treffer auf sein Konto. Der Offensivspieler hat sich damit eindrucksvoll für einen Einsatz in Bischofshofen empfohlen. „Dornbirn war in allen Belangen besser und hat verdient gewonnen“, gab es dann auch Lob von Röthis-Trainer Philipp Schwarz. VN-tk

„Dornbirn war uns in allen Belangen überlegen. Unser Ziel ist nun die Meisterschaft.“