Bullen aus Salzburg winken die Champions-League-Millionen

09.05.2019 • 20:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Salzburg Salzburgs Champions-League-Bann scheint gebrochen. Nach dem Halbfinal-Aus von Ajax Amsterdam haben die „Bullen“ ihr Fixticket für die kommende Gruppenphase der Fußball-Königsklasse mit großer Wahrscheinlichkeit in der Tasche. 13 Jahre nach dem Einstieg und elf gescheiterte Quali-Anläufe später steht Großsponsor Red Bull Millimeter vor dem Ziel.

Noch muss Salzburg zumindest bis zum Sonntag warten, um die CL-Pforte endgültig aufzustoßen. Wenn Tottenham in Englands Liga seinen Platz unter den Top-Vier noch herschenkt und später die CL gewinnt, schaut man in Salzburg durch die Finger. Vor der letzten Runde hat Tottenham auf den einzig verbliebenen Rivalen Arsenal aber drei Punkte Vorsprung und ein um acht Treffer besseres Torverhältnis. Es müsste also schon mit dem Teufel zugehen, damit die Fahrkarte ins Glück noch ihre Gültigkeit verliert.

Der UEFA-Vorzeigewettbewerb bringt vor allem Bares. Salzburg dürfte, ohne gespielt zu haben, mit Einnahmen von 30 Millionen Euro rechnen. Mögliche Erfolgsprämien, die Einnahmen aus den wohl allesamt ausverkauften Heimspielen und Gelder aus dem Marktpool sind da noch nicht eingerechnet. In der laufenden Europa-League-Saison, in der das Achtelfinale erreicht wurde, steht man nach der Endabrechnung mit rund 25 Millionen Euro da.