In Paderborn ausrutschen ist für den HSV verboten

09.05.2019 • 19:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hamburg Für den Hamburger SV ist der Aufstieg in die deutsche Bundesliga eigentlich Pflicht, für Underdog Paderborn dagegen die Kür. Derzeit spricht aber wesentlich mehr für den Außenseiter als für den einstigen Bundesliga-Dauergast. Am Sonntag (15.30 Uhr) erwarten die zweitplatzierten Paderborner in der vorletzten Runde den einen Punkt zurückliegenden Vierten aus Hamburg. Das Selbstverständnis des HSV und die Ansprüche der Fans sind immer nur auf die Eliteliga ausgerichtet. Wird der Aufstieg ein Jahr nach dem erstmaligen Abstieg verpasst, wäre der Katzenjammer in der Hansestadt gewaltig. Ein unbedingtes Muss für den mit 85 Millionen Euro verschuldeten Verein ist die Bundesliga-Rückkehr aber nicht, glaubt man den Worten von Präsident Marcell Jansen. Bleibt der HSV zweitklassig, sind es die Finanzen auch. In der TV-Vermarktung stehen dann 15 Mio. Euro weniger zur Verfügung. Von Hauptsponsor Emirates kämen lediglich 4,5 Mio. Euro pro Jahr statt acht Millionen beim Aufstieg. Der Spieleretat würde im zweiten Zweitligajahr von derzeit 29 Millionen auf etwa 23 bis 25 Mio. Euro schrumpfen.