Vorarlberger Cup-Halbfinale bringt eine Neuauflage des Endspiels von 2016

10.05.2019 • 11:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
VfB-Hohenems-Kapitän Johannes Klammer bescherte dem Titelfavoriten FC Dornbirn ein Heimspiel.HARTINGER

Der FC Dornbirn empfängt den Dornbirner SV und Schruns muss nach Hohenems.

Schwarzach Den Endspielort bekommen die Kicker aus dem Montafon schon einmal zu sehen. Und das Spiel in Hohenems dürfte die Lust auf das erste Cupfinale noch steigern. Dabei muss der FC Schruns erneut auswärts antreten. Schon zum „achten Mal“, wie Fabian Mathies (26) mit Schmunzeln feststellte. Dennoch: „Die Aufgabe ist schwer, aber machbar. Wir können nur positiv überraschen. Alles, was jetzt kommt, ist eine Draufgabe“, sagte der Schrunser Kapitän.

„Wenn wir das Finaleerreichen würden, wäre das ein zusätzliches sportliches Highlight.“

Markus Mader, Trainer FC Mohren Dornbirn

Im Lager der Hausherren ist man ob des Loses natürlich sehr zufrieden. Das bestätigte der Emser Kapitän Johannes Klammer im Anschluss an die Ziehung in der VN-Sportredaktion. „Natürlich sind wir Favorit. Schruns aber hat sich diese Saison als Riesentöter einen Namen gemacht. Deshalb braucht es eine konzentrierte Leistung über die volle Distanz“, so der 26-Jährige, der sich über das Heimrecht freute.

Dornbirner SV will wieder ins Finale

Das zweite Halbfinale, das im Beisein von Uniqa-Landesdirektor Markus Stadelmann und VFV-Vize Peter Schneider gezogen wurde, überstrahlt alles. Denn auf der Birkenwiese kommt es zu einer Neuauflage des Endspiels von 2016. Der FC Dornbirn hat Heimrecht gegen den Titelverteidiger Dornbirner SV. „Im Halbfinale gibt es keinen Favoriten mehr“, ließ FCD-Trainer Markus Mader keine Fragen diesbezüglich zu. Die Freude über ein Heimspiel und eine tolle Kulisse überwog beim 50-Jährigen nach der Ziehung. „Klar, wir wollen ins Endspiel, aber es wird eine schwierige Aufgabe.“ Vorfreude auf die Partie gibt es auch im Lager des DSV. „Es wird viel Unterstützung in Grün-Weiß geben“, ist sich Verteidiger Michael Gehrer (27) sicher. „Dass wir lieber zu Hause gespielt hätten, ist klar.“ Immerhin stand der DSV in den letzten sechs Jahren gleich dreimal im Endspiel. Gespielt wird am 15. Mai, wobei ein Ausweichen auf den 14. Mai möglich ist, wenn beide Vereine zustimmen. VN-tk

Alle Detaildaten zum Uniqa-VFV-Cup gibt es hier.

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