Warum für Sabrina Horvat sich der Kampf um den Klassenerhalt in der deutschen Frauen-Bundesliga erst im letzten Spiel entscheidet

10.05.2019 • 13:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Viel Pech hatten Sabrina Horvat und Co. bei der Heimniederlage gegen Bayern. Hepberger
Viel Pech hatten Sabrina Horvat und Co. bei der Heimniederlage gegen Bayern. Hepberger

Bremen braucht am letzten Spieltag in Freiburg unbedingt einen Sieg, um sich nicht von der Konkurrenz abhängig machen zu lassen.

Bremen Mit einem Remis im Nachtrag gegen den FC Bayern wäre den Bremer Frauen beinahe ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelungen. Nur wenige Sekunden fehlten auf den Punktgewinn, denn erst in der 92. Minute gelang den Münchnerinnen der Siegtreffer. Und für Bremen blieb nur die Erkenntnis, ein gutes Spiel ohne zählbaren Erfolg absolviert zu haben. So ist der Druck bei Werder am letzten Spieltag groß. Um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu fixieren, müssen die Norddeutschen am Sonntag in Freiburg einen Sieg einfahren, ansonsten ist man vom Resultat des direkten Konkurrenten Leverkusen abhängig. „Es wird für uns das wichtigste Spiel des Jahres und wir haben uns intensiv darauf vorbereitet. Die Leistungen im Frühjahr stimmen uns zuversichtlich, dass wir es aus eigener Kraft schaffen können“, ist die Höchsterin Sabrina Horvat (21) optimistisch. Sie stand am Mittwoch bis kurz vor Schluss auf dem Platz und zeigte dabei eine starke Leistung. Seit der Winterpause konnten die Bremerinnen immer wieder große Teams ärgern und dies wollen sie auch am Sonntag tun. „Wir wissen genau was uns erwarten wird und werden definitiv an unsere Leistungsgrenzen gehen, um am Ende mit einem Happy End in die Sommerpause zu gehen“, so Vorarlbergs Fußballerin des Jahres 2018, deren Zukunft noch nicht geklärt ist. HFL

Alle Details zur deutschen Frauen-Bundesliga gibt es hier und hier geht es zur Homepage der Frauenmannschaft des SV Werder Bremen.

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