Sieben Minuten fehlten zum Klassenerhalt

Sport / 12.05.2019 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Freiburg In der vergangenen Saison fixierten die Bremer Frauen am vorletzten Spieltag noch den Klassenerhalt, ein knappes Jahr später müssen die Norddeutschen den Gang in die zweite Liga antreten. Am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 schien für das Team mit der Höchsterin Sabrina Horvat zunächst alles gut zu laufen. Bereits früh brachte Stürmerin Selina Cerci Bremen im Breisgau mit 1:0 in Führung. Im direkten Duell mit den vor dem Spieltag punktegleich klassierten Frauen aus Leverkusen hatten die Bremerinnen das Momentum auf ihrer Seite. Kurz vor dem Pausenpfiff glichen die Freiburger Frauen zum 1:1 aus. Zu diesem Zeitpunkt lag Leverkusen zuhause gegen Essen mit 0:1 im Hintertreffen und Bremen hätte ein Polster von einem Zähler gehabt.

Doch eine Halbzeit fehlte noch und in dieser passierte einiges zu Ungunsten Bremens. In der 70. Minute zunächst der Ausgleich von Leverkusen – auch dieser Spielstand hätte aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses für Bremen, wo Sabrina Horvat seit der Halbzeit auf dem Feld stand, gereicht. Doch als in der 83. die Bayer-Elf in Führung ging, war Bremen unter Druck, selbst ebenfalls einen Sieg zu schaffen. Die Grün-Weißen warfen in den Schlussminuten im Fernduell alles nach vorne, doch es sollte am Ende trotz zwei sogenannter hundertprozentiger Torchancen nicht mehr zum Sieg reichen. Weil Leverkusen den Sieg über die Zeit brachte, muss Werder Bremen nach zwei Jahren in der Bundesliga den Gang in die zweite Liga antreten. 15 Punkte waren am Ende damit um zwei zu wenig. HFL