Bei der Premiere am Podium! Bergrennfahrer Christoph Lampert mit Erfolgserlebnis

Sport / 14.05.2019 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christoph Lampert jagte seinen Osella FA-30 in Portugal mit Topspeed durch die vielen Kurven. Teambeyou
Christoph Lampert jagte seinen Osella FA-30 in Portugal mit Topspeed durch die vielen Kurven. Teambeyou

Christoph Lampert fuhr bei der Rampa da Falperra auf Rang drei.

Braga Erstmals nach Portugal zu einem Bergrennen gereist und gleich mit einem Podiumsplatz zurückgekehrt: Für Christoph Lampert wurde der dritte Lauf zur Berg-EM zu einem Megaerlebnis. „Es war gewaltig, sicherlich 100.000 Zuschauer am Wochenende an der Strecke“, erzählt der heimische Bergspezialist. Bei Geschwindigkeiten von über 250 km/h beim 40. Rampa da Falperra vor den Toren Bragas war der Vorarlberger sicherlich die positive Überraschung des Wochenendes. Der Osella-Fahrer musste sich in der Gesamtwertung einmal mehr nur den italienischen „Zwillingen“ Christian Merli („Wir freuen uns über das Ergebnis und auch über den dritten Rang von Christoph Lampert“) und Simone Faggioli geschlagen geben. Ersterer gewann auch im dritten Saisonrennen mit Streckenrekord, während sein Dauerrivale nur drei Sekunden zurückblieb.
Bei Temperaturen um die 30 Grad machten Lampert im dritten Lauf die Reifen einen Strich durch die Rechnung. Auf der für ihn gänzlich unbekannten Strecke lieferte der Feldkircher an beiden Tagen dennoch eine sehr gute Performance ab. So war er im zweiten Lauf in der Zwischenzeit nur 0,2 Sekunden hinter Faggioli, wurde dann aber wegen eines schweres Unfalls gestoppt und musste den Lauf wiederholen.

Es war ein Megaerlebnis. Die Strecke ist gewaltig und sehr schnell. Ich bin überglücklich.

Christoph Lampert, Autorennfahrer


Setzte der Vorarlberger in Portugal also ein Ausrufezeichen, so hatte der Franzose Sebastien Petit Glück im Unglück. Er überstand einen Highspeedcrash weitgehend unbeschadet. Lampert, der in der Gruppe D, E2-SS, hinter Merli den zweiten Rang belegte, sammelte in Portugal, wie schon am Rechberg, Punkte für die EM-Wertung, in der er sich nach einer Nullnummer zum Auftakt auf den achten Rang vorschob.

Die Gesamtwertung ist hier nachzulesen.