Roglic profitierte von Sturz im Feld

Sport / 14.05.2019 • 19:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Niederländer Tom Dumoulin kam mit einem blutenden Knie ins Ziel.afp
Der Niederländer Tom Dumoulin kam mit einem blutenden Knie ins Ziel.afp

Rom Der Slowene Primoz Roglic hat seine Führung beim Giro d‘Italia ausgebaut. Der 29-Jährige entkam auf der vierten Etappe als einziger der Topfavoriten den Auswirkungen eines Massensturzes sechs Kilometer vor dem Ziel. Roglic belegte im Bergaufsprint des Teilstücks von Orbetello nach Frascati (235 km) Rang sechs, der Sieg ging zwei Sekunden vor dem Spitzenreiter an Richard Carapaz. Während die engsten Roglic-Verfolger Simon Yates, Vincenzo Nibali und Miguel Angel Lopez den Rückstand nach dem Sturzchaos mit 18 Sekunden in Grenzen halten konnten, büßten andere Klassementfahrer deutlich mehr Zeit ein. Am schlimmsten erwischte es Ex-Giro-Sieger Tom Dumoulin, der mit blutendem linkem Knie mehr als vier Minuten hinter dem Sieger das Ziel erreichte.

Rad

Giro d‘Italia 2019

4. Etappe, Orbetello – Frascati (235 km): 1. Richard Carapaz (ECU) Movistar 5:58:17 Std. – 2. Caleb Ewan (AUS) Lotto – 3. Diego Ulissi (ITA) UAE alle gleiche Zeit – 4. Pascal Ackermann (GER) Bora +2 Sek. – 5. Florian Senechal (FRA) Deceuninck – 6. Primoz Roglic (SLO) Jumbo gleiche Zeit. Weiter: 8. Miguel Angel Lopez (COL) Astana 18 – 10. Simon Yates (GBR) Mitchelton – 15. Vincenzo Nibali (ITA) Bahrain alle gleiche Zeit. Weiter: 105. Michael Gogl (AUT) Trek 5:03 Min. – 168. Marco Haller (AUT) Katjuscha 14:33.

Gesamt: 1. Roglic 16:19:20 Std. – 2. Yates +35 Sek. – 3. Nibali 39 – 4. Lopez