FC Dornbirn hat weiter Chance auf das Double mit Meisterschaft und Cup

Sport / 16.05.2019 • 08:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mittelfeldmann Anes Omerovic (Nummer 13) erzielte den Treffer zur erstmaligen Führung für den FC Dornbirn. Am Boden liegend schaute Deniz Mujic dem Ball nach. HARTINGER

Der Spitzenreiter der Regionalliga West siegte im Cup-Halbfinale gegen den Stadrivalen Dornbirner SV mit 5:1.

Dornbirn Am Ende stand ein klarer 5:1-Sieg. Doch eine Hälfte lang tat sich der Hausherr und Favorit im Stadtduell gegen den DSV sehr schwer. Mehr noch, war es doch die Elf aus Haselstauden, die über den Führungstreffer in der Partie jubeln durfte. Zehn Tage nach einem 27. Geburtstag zirkelte Julian Erhart den Ball von der Strafraumgrenze ins Kreuzeck. Als dann noch der scharfe Schuss von DSV-Kicker David Kirchmair beide Pfosten berührte, aber nicht über die Torlinie rollte (30.), roch es auf der Birkenwiese stark nach einer Cupsensation, zumal Titelverteidiger DSV zuvor 13 Cupspiele in Folge ungeschlagen war.

„Uns reichten heute 45 starke Minuten. Jetzt freuen wir uns auf ein großes Finale.“

Markus Mader, Trainer FC Mohren Dornbirn

Erst nach der Pause (1:1) wurde dann der FCD seiner Favoritenrolle gerecht. Trainer Markus Mader reagierte, stellte ein paar Dinge um und brachte Deniz Mujic. Mit dem zweiten Treffer der Rothosen durch Anes Omerovic war die Gegenwehr der ersatzgeschwächt angetretenen DSV-Elf gebrochen. Schließlich leitete Lukas Fridrikas mit seinem Comeback-Tor einen letztendlich zu hoch ausgefallenen Sieg ein.

Carvalho und Mujic sorgten schließlich für die Treffer Nummer vier und fünf. Damit steht der Westligist, der auf Lukas Allgäuer und Kapitän Aaron Kircher verzichtete und bei dem Franco Joppi auf der Bank saß, zum siebten Mal im Endspiel um den VFV-Cup. „Gott sei Dank haben 45 gute Minuten für den Finaleinzug gereicht“, sagte danach FCD-Trainer Mader. „Mit der spielerischen Überlegenheit nach der Pause fielen dann die Tore.“ Gratuliert wurde dem FC Dornbirn nach dem Spielende von Sebastian Trittinger. Allerdings fügte der Gästecoach hinzu: „In Bestbesetzung wäre mehr möglich gewesen.“ VN-tk

Alle technischen Details zum Cup-Halbfinalspiel gibt es hier.