Hallenrad-EM: Erfolgsgeschichte soll fortgesetzt werden

Sport / 29.05.2019 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Duo Svenja Bachmann (l.) und Rosa Kopf vom RV Sulz geht im Zweier als Titelverteidiger ins Rennen. steurer

Rosa Kopf/Svenja Bachmann im Zweier und Lorena Schneider im Einer zählen bei der U-19-EM in Frankreich zu den Favoriten.

Geispolsheim Unglaubliche 101 Medaillengewinne weist die Erfolgsbilanz von Vorarlbergs Hallenradsportlern bei Europameisterschaften der Junioren (Unter 19) aus. Bei den 2018-Titelkämpfen im schweizerischen Bazenheid (Kanton St. Gallen) wurde die seit drei Jahrzehnten bestehende Erfolgsgeschichte um fünf Medaillen aufgestockt und die 100er-Marke geknackt. Am Freitag und Samstag wollen die heimischen Asse beim Championat im französischen Geispolsheim (bei Straßburg) das nächste Kapitel in der jahrelangen Erfolgsgeschichte schreiben.

Titelverteidigerin Julia Walser fehlt

Obwohl Weltrekordhalterin und Titelverteidigerin Julia Walser aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt erklärte, kann sich das ausschließlich aus heimischen Aktiven bestehende rot-weiß-rote Aufgebot berechtigte Hoffnungen machen. Angeführt wird die ÖRV-Equipe von Rosa Kopf (18) und Svenja Bachmann, die heute ihren 17. Geburtstag feiert und sich mit einer erfolgreichen Titelverteidigung selbst das schönste Geschenk machen möchte. Für das Duo des RV Sulz ist es bereits die fünfte EM-Teilnahme und vor ihrer Goldenen 2018 holten sie drei Bronzene in Folge.

Lorena Schneider wurde 2017 U-19-Europameisterin und gewann im Vorjahr Silber. Steurer

Ebenfalls schon Erfahrung, wie es sich anfühlt, bei der Siegerehrung ganz oben zu stehen, hat Lorena Schneider. Die 18-jährige Höchsterin ist ebenfalls zum fünften Mal bei einer EM, gewann 2017 Gold und im Vorjahr hinter ihrer Landsfrau Walser Silber. Komplettiert wird das Aufgeobt der Kunstradler durch die beiden Hohenemser Michelle Andrich (18) und Gabrail Nicolussi, die beide ihr EM-Debüt geben.

Im Radball wird Österreich durch die Dornbirner Philipp Schwendinger (15) und Bastian Arnoldi (18) vertreten. Bei den letzten beiden EM hat Arnoldi zusammen mit Maximilian Schwendinger, dem älteren Bruder von Philipp, jeweils das Finale erreicht und wurde beide Male Vizeeuropameister.