Die Handballdamen enttäuschten

02.06.2019 • 20:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sonja Frey war mit neun Toren Österreichs beste Werferin.gepa
Sonja Frey war mit neun Toren Österreichs beste Werferin.gepa

Österreich verlor im Play-off-Heimspiel gegen Ungarn 23:41.

Graz Die österreichischen Handball-Frauen haben im WM-Play-off-Hinspiel für die Teilnahme an der WM (ab 30. November in Japan) gegen Ungarn eine deutliche Heimniederlage einstecken müssen. Die Mannschaft von Teamchef Herbert Müller unterlag in Graz 23:41 (9:20). Das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Zalaegerszeg sollte für die Favoritinnen aus dem Nachbarland damit nur noch eine Formsache sein.

„Ich bin enttäuscht. Das war heute weit entfernt von dem, so eine Mannschaft schlagen zu können“, gestand Müller. Mit Fehlern habe seine gar nicht so schlecht gestartete Mannschaft den Ungarinnen den roten Teppich ausgerollt. „Das haben sie dankend angenommen, die Zweikämpfe gewonnen und uns dann zerlegt.“

Sonja Frey sprach von Abwehrschwächen und ausgelassenen Chancen im Angriff. „Ich glaube wir müssen bei uns anfangen und bei uns schauen, dass jede individuell mehr macht und versucht, sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln“, so die mit neun Toren beste Werferin des rot-weiß-roten Teams. Die Lustenauerin Fabienne Tomasini, die eben mit dem LC Brühl St. Gallen den Titel in der Schweizer Meisterschaft geholt hatte, steuerte einen Treffer bei.