An zwei Fronten hart am Wind

Sport / 05.06.2019 • 20:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Max Trippolt und seine Segelmanufactur-Crew treffen beim Matchrace Germany vor Langenargen auf hochklassige Konkurrenz.YCL
Max Trippolt und seine Segelmanufactur-Crew treffen beim Matchrace Germany vor Langenargen auf hochklassige Konkurrenz.YCL

Vorarlbergs Parade-Segelteams beim Weltcupfinale vor Marseille und Matchrace vor Langenargen gefordert.

Marseille, Langenargen Mit Sonnenschein und dem angesagten Starkwind begrüßte Marseille am zweiten Wettfahrtstag die Segelteams beim Weltcupfinale. Die extrem schwierigen Bedingungen haben auch den 470er-Herren alles abverlangt. David Bargehr und Lukas Mähr lagen im einzigen Rennen des Tages bis zur letzten Vorwind in den Top-Ten, eine Kenterung auf der Außenbahn warf das Duo vom YC Bregenz aber noch auf Rang 23 zurück. „Wir hatten am Kurs Windunterschiede von 15 bis 30 Knoten, leider haben wir es nicht bis ins Ziel umsetzen können und sind noch gekentert. Wir hatten schon bei der EM vor San Remo einen Tag mit so viel Wind und haben danach unser Setup angepasst. Es hat zwar deutlich besser funktioniert als am ersten, vor allem beim Kreuzspeed. Es fehlt zwar noch ein bisschen, bis wir auch bei Starkwind an den absoluten Spitze mitmischen,“ resümiert Vorschoter Mähr. Mit 20 Nettopunkten liegen Bargehr/Mähr an zwölfter Position und haben lediglich fünf Zähler Rückstand auf den Sechsten.

Für die 49er wurden die Winde von 25 bis 30 Knoten zu einer fast unlösbaren Aufgabe. Die einzige Wettfahrt des Tages war geprägt von Kenterungen. Benjamin Bildstein und David Hussl verpassten das Ziel knapp, insgesamt überquerten nur vier Boote die Ziellinie. Die beiden 27-Jährigen liegen im Zwischenklassement mit 15 Nettopunkten weiter auf dem vierten Platz. „Das war ziemlich am Limit. Schlussendlich hatten wir zu viele Überschläge und Nosedives, es ist aber allen ziemlich ähnlich gegangen,“ fasst Vorschoter Hussl zusammen.

Topstarterfeld vor Langenargen

Bei der 22. Auflage des Matchrace Germany bis Pfingstmontag vor Langenargen möchte Max Trippolt (28) wieder vorne mitmischen. Die Equipe der Segelmanufactur trifft allerdings auf mächtige Gegner. Das hochkarätige Starterfeld der zehn Teams aus sieben Nationen wird von Titelverteidiger Eric Monnin angeführt. Trippolt, im Vorjahr Zehnter und 2017 Vierter in Langenargen, setzt bei den Bord-an-Bord-Duellen auf die bewährte Crew mit Hanno Sohm, Michael und Oliver Thaler, Valentin Bemetz und Thomas Stemmer. VN-JD