Der Regen spielte Thiem einen Streich

05.06.2019 • 20:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nasses Wetter, keine Spiele: Bei den French Open mussten alle Partien auf heute verlegt werden.gepa
Nasses Wetter, keine Spiele: Bei den French Open mussten alle Partien auf heute verlegt werden.gepa

Spiel gegen Chatschanow wurde auf heute verschoben.

Paris Wie zuletzt 2016 ist am Mittwoch der Regen bei den French Open wieder einmal der große Spielverderber gewesen. Nach stundenlangem Zuwarten, wohl auch um Regenversicherungen gerecht zu werden, ist der elfte Spieltag des größten Sandplatz-Tennisturniers der Welt endgültig gestrichen worden.

Zuletzt war am 30. Mai 2016 nichts mehr gegangen und auch damals war Dominic Thiem unter den betroffenen Spielern gewesen. Dieses Jahr ist es allerdings kein Achtelfinale wie damals gegen Marcel Granollers, sondern bereits das Viertelfinale gegen den 23-jährigen Russen Karen Chatschanow, das auf Donnerstag (nicht vor 14.30 Uhr) verschoben werden musste.

Damit winkt nun jenen vier Herren und vier Damen, die am Mittwoch im Einzel die Runde der letzten acht hätten bestreiten sollen, eine beim Grand Slam seltene „Doppel-Schicht“: Der übliche Rhythmus mit einem Tag Match und einem Tag Pause wird für die Sieger der auf heute verschobenen Partien durchbrochen, denn das Herren-Halbfinale steht am Freitag auf dem Turnierplan.

Einmal mehr wird an der Porte d‘Auteuil im Westen von Paris das fehlende Dach schmerzlich vermisst. Das Stadion ist neu errichtet und vorbereitet, doch das fertige, einziehbare Dach wird es erst 2021 geben. Paris ist das letzte Grand-Slam-Turnier ohne Dach.