Rankweils Damen müssen auf Minimalchance in Horn hoffen

Sport / 10.06.2019 • 19:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Rankweilerinnen hatten gegen Horn zu oft das Nachsehen.LUGGI Knobel
Die Rankweilerinnen hatten gegen Horn zu oft das Nachsehen.LUGGI Knobel

Rankweil Enttäuschung und hängende Köpfe bei der Frauenmannschaft von RW Rankweil nach der bitteren 0:2-Heimniederlage im ersten Relegationsspiel zur Frauen Bundesliga 2019/20 vor 300 Zuschauern gegen die niederösterreichischen Gäste vom SV Horn. „Wenn wir in Bestbesetzung antreten hätten können, dann wäre ein Heimsieg ohne Gegentor sicherlich im Bereich des Möglichen gewesen. Aber meine Mannschaft hat noch 90 Minuten Zeit, um den Rückstand aufzuholen, und die Minimalchance lebt“, bilanzierte RW-Rankweil-Trainer Dursun Kaya nach Abpfiff.

Vor allem das Fehlen von Kapitänin Lisa Maria Metzler, Melanie Wäger, Eileen Campbell und Steffi Köll machte sich deutlich bemerkbar. Allerdings haderte die Frauenmannschaft der Rot-Weißen auch mit dem schwachen Unparteiischen: Zuerst übersah der Schiri eine klare Abseitsstellung von Julia Herndler, als die Niederösterreicherin schon nach zwei Minuten ins Schwarze traf. Außerdem blieb die Pfeife des Referees nach klarem Handspiel im eigenen Strafraum der Horn-Spielerinnen Victoria Grafinger (83.) und Karina Bauer (84.) gleich beide Male stumm, der fällige Elferpfiff blieb aus.

Und es hätten in der Relegation zur höchsten Spielklasse Österreichs sicher mehr Tore fallen können: Rankweil-Legionärin Sheila Sanchez Pose (10.), Carina Gasparini (11.) und Selma Kajdic (53.) ließen gute Chancen aus, während Horn-Legionärin Veronika Slukova den Ball ins Kreuzeck knallte und den Endstand besorgte (86.). VN-TK