Test gegen einen Kapazunder

Sport / 10.06.2019 • 23:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aufwärmen für die EM: Mathias Honsak und seine Kollegen vom U-21-Nationalteam treffen heute in Hartberg auf Frankreich.gepa
Aufwärmen für die EM: Mathias Honsak und seine Kollegen vom U-21-Nationalteam treffen heute in Hartberg auf Frankreich.gepa

Österreichs Unter 21 probt den EM-Ernstfall.

Hartberg Österreichs U-21-Fußball-Nationalteam hat bei der Generalprobe für die ÖFB-EM-Premiere in Italien und San Marino einen großen Prüfstein vor sich. Heute (18.45 Uhr) ist EM-Mitfavorit Frankreich in Hartberg zu Gast. Die Schützlinge von Coach Werner Gregoritsch wollen dabei wie bei der am Sonntag beginnenden Endrunde als Außenseiter überraschen.

Das Unterfangen könnte schwieriger kaum sein. Im EM-Kader der Franzosen stehen mit Leipzigs Innenverteidiger Ibrahima Konate und Lyons Mittelfeldspieler Houssem Aouar zwei Akteure mit einem Marktwert von 45 Millionen Euro. Leipzigs Ex-Salzburg-Innenverteidiger Dayot Upamecano und Arsenal-Mittelfeldspieler Matteo Guendouzi (jeweils 30 Mill.) werden ebenfalls im Dress von „Les Bleus“ zu sehen sein.

Für Gregoritsch sind die Franzosen über EM-Auftaktgegner Serbien (17. Juni, 18.30 in Triest) zu stellen. „Du kannst die beiden Teams nicht vergleichen. Bei beiden ist technisch von der Qualität sehr viel da. Während die Serben sehr verspielt sind, ist bei den Franzosen schon eine Struktur da, sie versuchen immer über das Eins gegen Eins ins Dribbling zu kommen“, analysierte der Steirer. Das Ergebnis wollte er aber nicht zu hoch ansiedeln. „Du kannst gegen Frankreich gewinnen und bei der EM dann alle Spiele verlieren und du kannst gegen Frankreich verlieren, weil die vielleicht weiter sind. Das zählt alles nicht, es sind Aufbauspiele, es ist Makulatur.“