Alonso sagt in Le Mans Adios

Sport / 14.06.2019 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fernando Alonso reicht bei den 24 Stunden von Le Mans Platz sieben zum Gewinn in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.ap
Fernando Alonso reicht bei den 24 Stunden von Le Mans Platz sieben zum Gewinn in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.ap

Spanier möchte in Le Mans Vorjahressieg wiederholen.

Le MAns Die 87. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans wird zum Langstrecken-Abschied von Fernando Alonso, dessen künftiges Betätigungsfeld noch im Dunklen liegt. Die österreichische Motorsportszene ist mit geballter Kraft vertreten: Neben Rene Binder, Richard Lietz, Thomas Preining und Mathias Lauda gibt auch DTM-Titelkandidat Philipp Eng ein Gastspiel im Nordwesten Frankreichs.

Zukunft ist offen

Da die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ihren Kalender umgestellt hat, wird Le Mans in diesem Jahr erstmals das Saisonfinale sein. Und damit auch das Finale für Alonso, hatte der Spanier doch angekündigt, nachher auszusteigen. Mit dem Toyota TS050 Hybrid möchte der 37-Jährige seinen Vorjahressieg in der wichtigsten Prototypen-Klasse LMP1 wiederholen. Zweimaliges Antreten, zwei Siege – als erster Fahrer seit 80 Jahren hätte er dann eine 100-Prozent-Siegbilanz realisiert. Schon ein siebter Platz reicht Alonso und seinen Mitstreitern Sebastien Buemi (Sui) und Kazuki Nakajima (Jpn) außerdem zum Gewinn der WEC.

„Le Mans sucht sich aus, wer gewinnt, und auf gewisse Weise auch, wer die Meisterschaft dieses Jahr gewinnt. Hoffentlich haben wir genug getan, um es zu verdienen“, erklärte Alonso. Es sei in Le Mans „leicht möglich, dass du das Rennen nicht beendest, und wenn du das Rennen nicht beendest, ist auch die Meisterschaft vorbei. Es liegt nicht ganz in unseren Händen.“ Start ist heute um 15 Uhr (live Eurosport).

Was für Alonso nach Le Mans kommt, ist noch nicht bekannt. Er wolle sich neuen Herausforderungen widmen, möglich ist eine Teilnahme an der Rallye Dakar. Die „Triple Crown“ des Motorsports wird der Ex-Formel-1-Weltmeister in jedem Fall auch heuer verpassen, da er im Frühjahr in der Qualifikation für das Indy 500 scheiterte. Ein Sieg beim IndyCar-Klassiker in den USA fehlt Alonso noch auf seiner Liste, nachdem er neben Le Mans auch schon das Formel-1-Spektakel in Monaco gewonnen hat.