Mitten in der Weltklasse

Sport / 14.06.2019 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit einer 68er-Runde legte Sepp Straka bei den US Open einen sehr guten Start hin.ap
Mit einer 68er-Runde legte Sepp Straka bei den US Open einen sehr guten Start hin.ap

Major-Debütant Sepp Straka ist die große Überraschung bei den US Open.

Pebble Beach Sepp Straka hat seine erste Runde bei einem Major-Turnier der Golfer mit Bravour absolviert. Der in Wien geborene österreichische-amerikanische Doppelstaatsbürger schaffte bei den mit 12,5 Millionen Dollar dotierten US Open in Pebble Beach zum Auftakt eine 68er-Startrunde und fand sich als Achter mitten in der Weltklasse. In Führung lag vor Umlauf zwei Olympiasieger Justin Rose mit 65 Schlägen.

Straka startete im ersten Flight auf den Back-Nine, produzierte auf seiner fünften Bahn ein Bogey (Schlagverlust), machte das vor den Augen seines Zwillingsbruders Sam aber mit vier Birdies mehr als wett. „Sepp ist eine der großen Überraschungen der ersten Runde“, hieß es auf der Open-Homepage, nachdem Straka mit 3 unter Par ins Clubhaus gekommen war.

Viele gute Schläge

Der 26-Jährige fand sich gleichauf mit dem Nordiren Rory McIlroy (Sieger 2011), einen Schlag vor Brooks Koepka, US-Open-Sieger 2017 und 2018, sowie zwei Schläge vor dem dreifachen Open-Gewinner Tiger Woods. „Hier gibt es keine einfachen Schläge, Bogeys warten hinter jeden Ecke. Ich habe viele Schläge gut getroffen. Es war toll“, resümierte Straka seine Runde, blieb aber zurückhaltend. „Es ist erst die erste Runde, ich versuche, nicht zu euphorisch zu werden.“

Auf Cut-Kurs lag auch der zweite Österreicher im Feld. Bernd Wiesberger ging nach einer Par-Runde (71) auf Platz 40 in den zweiten Tag. „Solider erster Tag. Spielte ziemlich konstant, machte aber leider einige unnötige Fehler mit kurzen und mittleren Eisen. Ich hoffe, es morgen besser zu machen“, schrieb der Burgenländer auf Facebook.