Super-Samstag mit 58 Partien

Sport / 14.06.2019 • 21:54 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Die Fans des Vorarlberger Unterhauses kommen am letzten Spieltag voll auf ihre Kosten.

Schwarzach Fünf der acht Meistertitel im Vorarlberger Amateurfußball sind bereits vergeben: FC Lustenau (Landesliga), Riefensberg (2. Landesklasse), Mellau 1b (4. Landesklasse), Schlins 1b (5. LK Oberland) und Lauterach 1c (5. LK Unterland) durften schon ausgiebig feiern. 29 von insgesamt 34 Aufsteigern stehen schon fest.

Die vakanten Entscheidungen über die drei noch zu vergebenden Meistertitel in der Vorarlbergliga,
1. Landesklasse und 3. Landesklasse fallen heute in den letzten 90 Minuten der Saison 2018/19. Parallel dazu fallen die letzten Entscheidungen im Kampf um den Klassenerhalt: Über zehn Teams müssen bis zur letzten Sekunde zittern. Die VN nahmen die Ligen nochmals genau unter die Lupe.

Vorarlbergliga: Mit Wolfurt, SW Bregenz, Lauterach, Rankweil, DSV und Austria Lustenau Amateure haben sechs Klubs das Ticket für die Eliteliga Vorarlberg fix. Röthis (47/auswärts in Alberschwende) und Höchst (46/in Bregenz) kämpfen um den letzten Eliteliga-Vorarlberg-Startplatz. Vor dem letzten Spiel hat der Tabellenführer aus Wolfurt, welcher gegen Schlusslicht Blau-Weiß Feldkirch antreten muss, die um fünf Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Verfolger SW Bregenz. Beide Titelanwärter haben zweimal schon den Vorarlbergliga-Meistertitel geholt.

Landesliga: Die einzige offene Frage bleibt spannend: Welcher Klub aus dem Oberland, Ludesch (50/auswärts in Bezau) oder Meiningen (48/Frastanz zuhause), folgt den bereits fixen Aufsteigern FC Lusten­au, welcher als Meister den Gang in die höhere Liga antritt, Schruns, Göfis, Hard und Bezau in die Vorarlbergliga? Ludesch (14 Treffer mehr als Meiningen) würde ein Remis in Bezau zum Aufstieg genügen. Champion FC Lustenau spielte heuer in einer eigenen Liga, hat in allen Statistiken die Nase vorne.

1. Landesklasse: Wer den Meistertitel feiern darf, wird am letzten Spieltag entschieden. Dramatik pur im Titelkampf: Tabellenführer Hittisau (56) gastiert beim Zwölften Hohenweiler und kann aus eigener Kraft den ersten Rang fixieren. Die beiden Verfolger Hatlerdorf (55) und Sulz (54) duellieren sich selbst und müssen auf einen Umfaller der Bregenzerwälder hoffen. Die drei Titelanwärter haben aber schon allen Grund zur Freude: Sie spielen in der kommenden Spielzeit fix in der Landesliga.

2. Landesklasse: Mit Meister Riefensberg und dem Dritten Lingenau schafften zwei Wälderklubs den Sprung in eine höhere Spielklasse. Hohenems 1b ist Aufsteiger Nummer drei. Tisis hat das Saisonziel Aufstieg knapp verpasst.

3. Landesklasse: Nach der Kampfmannschaft könnte auch das 1b-Team von FC Lustenau am Saisonende den Meistertitel holten. Derzeit in Front ist Hochmontafon (53) nach dem Nichtantritt von Feldkirch 1b. Die Lustenauer und Admira Dornbirn 1b haben vor der heutige Partie allerdings nur einen Zähler Rückstand auf Hochmontafon. Austria Lustenau 1b stellt in der kommenden Saison keine Mannschaft mehr in dieser in dieser Leistungsstufe. die dritte Austria-Mannschaft weird auch zur heutigen Partie in Lochau nicht mehr antreten.

4. Landesklasse: Mellau 1b mit Trainer Thomas Cajnko beendet die Saison auf dem obersten Treppchen. DSV 1b, Vandans und Mäder folgen dem Wälderverein in die nächsthöhere Spielklasse. Zwischen SW Bregenz 1b (40) und Fußach 1b (39) wird der fünfte Aufsteiger ermittelt.

5. Landesklasse: Schlins 1b (Oberland) und Lauterach 1c (Unterland) dominierten die unterste Leistungsstufe nach Belieben. Hatlerdorf 1b, Hard 1b und Brederis 1b sind schon fix in der 4. Landesklasse. Den letzten Aufstiegsplatz machen sich Großwalsertal 1b, aktuell mit 47 Punkten auf Rang drei, und Göfis 1b, mit 45 Punkten auf dem vierten Platz, aus, wobei Ersterem ein Remis in Brederis genügen würde. Göfis 1b hat gegen Klostertal 1b zuhause ein Pflichtsieg vor sich.

Wolfurt-Goalgetter Benjamin Neubauer (Bild) fehlt verletzungsbedingt am letzten Spieltag und Torschützenkönig Aleksandar Umjenovic ist gesperrt. Steurer
Wolfurt-Goalgetter Benjamin Neubauer (Bild) fehlt verletzungsbedingt am letzten Spieltag und Torschützenkönig Aleksandar Umjenovic ist gesperrt. Steurer