Coca-Cola-Cup: David Alaba gratulierte dem FC Dornbirn zur Silbermedaille

Sport / 17.06.2019 • 22:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
In einem packenden Finalduell mussten sich die Unter-12-Burschen des FC Dornbirn vor 1500 Zuschauern gegen den Wolfsberger AC mit 0:2 Toren geschlagen geben. GEPA

Unter-12-Burschen der Rothosen werden Zweite beim 15. Coca-Cola-Bundesfinale.

Mattersburg Bei traumhaftem Fußballwetter und der imposanten Kulisse von 1500 Zuschauern ging zum zweiten Mal in der Fußballakademie Burgenland in Mattersburg das Bundesfinale des Coca-Cola- Cups für Unter-12-Teams über die Bühne. Rund 180 Mannschaften aus allen Bundesländern haben sich an der Qualifikation beteiligt, und die besten 20 ermittelten am Wochenende den Gesamtsieger. Mit dabei im Kampf um den prestigeträchtigen Siegerpokal aus Vorarlberger Sicht diesmal die Mannschaften des FC Dornbirn und das FC Hard. Besonders die Jungkicker vom Zweite-Liga-Aufsteiger Dornbirn präsentierten sich im Burgenland von ihrer besten Seite. Mit zwei 1:0-Siegen gegen die SG Lobmingtal und Admira Wacker und den beiden 1:1-Remis gegen die SG RB Salzburg/FC Liefering holte sich das Team des Trainerduos Rene Scheer und Andreas Morscher den Gruppensieg. Das Remis gegen Dornbirn war dagegen die einzige Ausbeute der Mannschaft von Mikko Kubierske. Allerdings waren die Harder als einzige der 20 Finalisten als jahrgangsjüngere Mannschaft (U11) angetreten und sind kommendes Jahr noch einmal spielberechtigt. Nach zwei 1:1 gegen die SV Reichenau bzw. St. Georgen/Eisenstadt und dem 3:1 gegen Gols/Mönchhof lieferte die Equipe aus der Bodenseegemeinde als Gesamt-18. aber eine gelungene Empfehlung für kommendes Jahr ab.

Gruppenbild der zweitplatzierten Kicker des FC Dornbirn mit David Alaba, Schirmherr des Coca-Cola-Cups.GEPA

Mit zwei 1:0-Siegen ins Endspiel eingezogen

Nach dem Gruppensieg setzte der FC Dornbirn in der K.-o.-Runde seinen Erfolgslauf fort. Im Viertelfinale wurde Fortuna 05 Wien 1:0 bezwungen, und im Duell um den Finaleinzug setzte man sich gegen Vösendorf mit 1:0 durch. In einem packenden und qualitativ hochstehenden Endspiel mussten sich die Rothosen gegen den Wolfsberger AC mit 0:2 geschlagen geben. „Wir haben niemals mit dieser Spitzenplatzierung gerechnet. Natürlich waren wir zunächst enttäuscht über die Finalniederlage. Doch in Summe haben wir eine megastarke Leistung abgeliefert und darauf können wir berechtigt stolz sein“, so Dornbirn-Coach Rene Scheer. Spätestens als Bayern-Star David Alaba, seit sechs Jahren Schirmherr der Veranstaltung, bei der Siegerehrung die Medaillen überreichte, war die Enttäuschung bei den Dornbirner Jungkickern verflogen.

Der FC Hard erreichte als jahrgangsjüngeres Team den 18. Rang. GEPA

Mit dem Gewinn der Silbermedaille egalisierten die Dornbirner zugleich die bislang beste Vorarlberger Platzierung beim Bundesfinale. 2007, beim zweiten Bundesentscheid der Geschichte im burgenländischen Stegersbach, wurde BW Feldkirch nach einem 0:1 im Endspiel gegen Eisenstadt ebenfalls Zweiter.

Beim parallel ausgetragenen Coca-Cola-Girls-Cup der U-16-Mädchenauswahlen belegte Vorarlberg den undankbaren vierten Rang unter sechs Teams. Betreut wurden die Mädels von Christian Diem, Jasmin Grill und Mario Franzoi.

Im Coca-Cola-Girls-Cup gab es Rang vier für die Vorarlberger U-16-Auswahl. GEPA