Für den Weltverband ist Semenya „biologisch männlich“

Sport / 19.06.2019 • 21:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Caster Semenya und der Weltverband liegen wegen der Hormonwerte im Clinch. ap
Caster Semenya und der Weltverband liegen wegen der Hormonwerte im Clinch. ap

Lausanne Für den Leichtathletik-Weltverband IAAF gehört Doppel-Olympiasiegerin Caster Semenya zu den „biologisch männlichen Athleten mit weiblichen Geschlechts­identitäten“. Mit dieser Argumentation hatte die IAAF beim Internationalen Sportgerichtshof CAS seine neue Testosteron-Regelung begründet. Der CAS hatte die umstrittene Regel am 1. Mai bestätigt und veröffentlichte das Urteil samt Begründung am Dienstag erstmals in voller Länge. Im Streit um erhöhte Hormonwerte hatte die Südafrikanerin Semenya am 31. Mai einen Teilerfolg errungen. Das Schweizerische Bundesgericht setzte die Regel der IAAF – vorübergehend – außer Kraft.