Segel-Bundesliga: YC-Hard-Crew am Heck des Leaders

Sport / 19.06.2019 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Michael Quendler und seine Crew sind aktuell Zweite der Segel-Bundesliga. PRIVAT

Skipper Michael Quendler und Crew mischen in der Segel-Bundesliga um den Titel mit.

Velden Nach der gelungenen Premiere mit dem 15. Rang unter 26 Booten aus 16 Nationen bei der Qualifikationsregatta der Segel-Champions-League in der Einheitsbootsklasse J70 vor Palma de Mallorca bestätigte Skipper Michael Quendler sein großes Können in der österreichischen Segelbundesliga in Velden am Wörthersee. Nach dem vierten Gesamtrang beim Auftakt in Neusiedl am See belegte der 22-jährige Michael Quendler zusammen mit seiner Crew des YC Hard, der Manuel Quendler (24), Laurenz Grabher (23) aus Lustenau und der Harderin Hannah Thaler (24) angehören, beim zweiten Tourstopp den zweiten Platz. Mit fünf ersten und je einem vierten und fünften Platz in den sieben Wettfahrten musste die YC-Hard-Equipe mit 14 Punkten lediglich dem SC Mattsee (zehn Punkte) den Vortritt lassen. „Da wir seit einigen Jahren zusammen segeln, sind wir ein gut eingespieltes Team und mit unserer Leistung in Velden absolut zufrieden. Unser Ziel in dieser Saison ist sicher wieder ein Top-3-Platz und die Qualifikation für die Champions-League im nächsten Jahr. Im Moment liegen wir im Plansoll und so soll es bis zum Ende bleiben“, erklärt Laurenz Grabher.

Mit dem zweiten Platz in Velden rückte die YCH-Crew auch in der Tour-Gesamtwertung mit sechs Tabellenpunkten auf den zweiten Platz vor. In Führung vor den beiden Bewerben vom 19. bis 21. Juli am Achensee bzw. dem Finale vom 13. bis 15. September am Mattsee liegt der Burgenländische YC mit fünf Punkten.

Nach den Rängen sieben bei der Premiere 2016 und Platz neun 2017 gelang Quendler und Co. im Vorjahr als Dritter der ersehnte Sprung auf das Siegerpodest.

YC-Bregenz-Team in der Lernphase

Nicht ganz so erfolgreich unterwegs ist bislang das Quartett des YC Bregenz, die Brüder Bartolomäus, Christoph und Gallus Matt sowie Routinier Jodok Küng. Die Bregenzer, erstmals in dieser Besetzung in der Bundesliga dabei, belegten in Velden mit 36 Punkten den 16. Platz unter 18 Booten und liegen in der Gesamtwertung auf Rang 17. „Das Starterfeld ist hochkarätig und wir sind erstmals dabei. Für uns heißt es geduldig bleiben und Erfahrung sammeln“, so Küng.